EDV/Rechenzentren

Noventi schüttet 12 Prozent aus

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Berlin -

Die Noventi-Gruppe schüttet 12 Prozent Gewinn an die Gesellschafter aus. Der Umsatz betrug nach Mitteilung des Unternehmens im Jahr 2016 insgesamt 150 Millionen Euro. Zur Gruppe gehören unter anderem das Softwarehaus Awinta und Rechenzentrum VSA.

Einziger Gesellschafter von Noventi ist der Förderungsverein der Süddeutschen Apotheken (FSA), in dem wiederum 5200 Pharmazeuten Mitglied sind. Die Einlagen sind mit jeweils 300 Euro eher symbolischer Natur. Weil die Mitgliedschaft kostenlos ist, refinanziert sich der Verein aus Gewinnausschüttungen.

Aufsichtsrat und Geschäftsführung haben am 11. Juli über das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 berichtet. Die Gruppe blicke insgesamt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, heißt es aus München. Die Marktführerschaft sei in nahezu allen Geschäftsbereichen gehalten oder ausgebaut worden. Geschäftsführer sind Peter Mattis, Dr. Hermann Sommer und – seit April – Dr. Sven Jansen. Der langjährige Firmenchef Mattis geht Ende 2017 in den Ruhestand.

Die Unternehmensführung ist optimistisch, da sich nach Expertenschätzungen das weltweite Marktvolumen des digitalen Gesundheitsmarktes bis zum Jahr 2020 auf rund 190 Milliarden Euro nahezu verdoppeln werde. Treiber dieser Entwicklung seien insbesondere mobile Anwendungen. Vor diesem Hintergrund wurde die Tochtergesellschaft Noventi Digital gegründet. Hier sollen Angebot für Endkunden und Patienten entwickelt werden, langfristig aber auch die Vernetzung innerhalb der Gruppe sichergestellt werden.

Die Gruppe setzt zudem verstärkt auf Pflegemarkt: Die Softwarefirma BoS&S Pflegedienste wurde nunmehr komplett übernommen. Bereits seit 2014 ist Noventi hier Mehrheitseigner. BoS&S mit Standorten in Berlin und Stuttgart entwickelt Softwarelösungen zur Planung, Verwaltung und Dokumentation von Pflegeleistungen für ambulante, teilstationäre und vollstationäre Pflegeeinrichtungen.

Der Beirat und die Vertreterversammlung erteilte sämtlichen Mitgliedern des Aufsichtsrats sowie dem FSA-Vorstand für das Geschäftsjahr 2016 die Entlastung. Für 2017 rechnet das Unternehmen mit einer positiven Geschäftsentwicklung und einem guten Gesamtergebnis im Konzern.

Dem Aufsichtsrat gehören insgesamt zehn Personen an. Satzungsgemäß wird alle zwei Jahre ein Teil davon gewählt. Dieses Jahr waren vier Mandate durch den Beirat zu besetzen. In ihren Ämtern bestätigt wurden dabei Josef Kammermeier, Dr. Michael B. Vetter sowie Rüdiger von Esebeck, die alle bereits seit 2011 dem Aufsichtsrat angehören. Professor Dr. Hartmut Morck, der dem Aufsichtsrat ebenfalls seit 2011 angehörte, stand für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung. Dagmar Berger wurde neu in den Aufsichtsrat gewählt.

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