Johanniskrautpräparate

Laif: Lieferengpass bis zum Sommer APOTHEKE ADHOC, 08.03.2016 12:24 Uhr

Berlin - Seit Wochen kann Bayer das Johanniskraut-Präparat Laif 900 nicht liefern. Grund sind offenbar Qualitätsmängel des Rohstoffes: Die gelieferten Pflanzen enthalten nicht genug Wirkstoff. Bis zum Sommer rechnet man deshalb in Leverkusen mit reduzierter Verfügbarkeit.

Laif 900 sei derzeit „eingeschränkt lieferfähig“, so die Auskunft des Herstellers. Grund für die Lieferengpässe sind Probleme mit der Qualität des Johanniskrauts selbst. Die Rohstoffe würden aus verschiedenen Ländern eingekauft, da komme es vor, dass der Wirkstoffgehalt schwanke, so ein Unternehmenssprecher. Das aktuell vorliegende pflanzliche Rohmaterial besitzt offenbar zu wenig Wirkstoff, sodass der Extrakt nicht die gewünschte Qualität erreicht. Fertige Präparate hätten so gleich nach der Produktion wieder in die Vernichtung gehen müssen.

Eine Teillieferung von kleinen Überschüssen sei in der vergangenen Woche an alle Großhändler gegangen, sodass zumindest kleinere Packungsgrößen teilweise lieferbar seien. Da es sich aber nicht um große Mengen gehandelt habe, sei es ratsam, bei mehreren Großhändlern anzufragen, so der Sprecher.

Wann wieder Ware verfügbar sein wird, ist bis jetzt noch nicht klar. Womöglich müssen sich die Patienten noch bis zum Sommer gedulden. Möglicherweise könne man Teillieferungen vorab organisieren. Bis zur vollen Lieferfähigkeit könne es aber noch eine Weile dauern, heißt es von dem Konzern.
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