Angeklagter gesteht Apothekenüberfälle

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Berlin - Nach einer Serie von Raubüberfällen auf Geschäfte hat ein 35-Jähriger vor dem Berliner Landgericht vier der fünf angeklagten Taten gestanden. Er habe in zwei Apotheken, einer Supermarkt-Filiale und einer Tankstelle jeweils Angestellte mit einer ungeladenen Schreckschusswaffe bedroht und Geld gefordert, erklärte der vorbestrafte Mann am Dienstag zu Prozessbeginn.

Mit der Beute habe er seinen Drogenkonsum finanzieren wollen. Innerhalb von zwei Wochen soll der Angeklagte rund 6700 Euro geraubt haben. Die Serie begann am 27. Dezember 2018 in Berlin-Marzahn. Damals habe der 35-Jährige den Ermittlungen zufolge in einer Apotheke nach einem Schmerzmittel gefragt, dann eine Waffe gezogen und 900 bis 1000 Euro aus der Kasse genommen.

Die weiteren Taten seien ähnlich abgelaufen. Der Angeklagte sagte, zu den Überfällen sei es jeweils nach seiner damaligen Arbeit als selbstständiger Servicetechniker für Aufzüge gekommen. „Ich brauchte Heroin, um überhaupt arbeiten zu können“, so der 35-Jährige.

Für einen Überfall auf einen Supermarkt, bei dem der Täter rund 4300 Euro erbeutete, sei er aber nicht verantwortlich. DNA-Spuren, die an einem der Tatorte sichergestellt wurden, und Bilder aus Überwachungskameras führten zur Festnahme des Angeklagten. Der Prozess wegen schweren Raubes und schwerer räuberischer Erpressung wird am 27. November fortgesetzt.

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