Zäpfchen mit Kühlpad

Versender: Thermofolie statt Temperaturkontrolle

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Berlin -

Die Hitzewelle der vergangenen Woche wäre eigentlich ein guter Anlass gewesen, die Temperaturkontrolle für Versender noch einmal auf die Agenda zu bringen. Doch Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ist vor der Lobby von DHL & Co. und einer Drohung aus Brüssel eingeknickt. Derweil setzt Shop Apotheke bei der Auslieferung auf einfache Mittel, um den Temperaturanstieg im Karton wenigstens ein bisschen zu verlangsamen.

Zwei Testbestellungen von Paracetamol-Zäpfchen. Ein Auftrag am Mittwoch aufgegeben, einer am Donnerstag. Prognostizierter Liefertermin war jeweils Freitag bis Montag, Transport also an den bislang heißesten Tagen des Jahres. Einmal DHL, einmal Hermes. Zu Beginn der Woche kommen beide Lieferungen an.

Beim Öffnen des Kartons fällt auf, dass die Packung in Thermofolie eingewickelt ist. Diese ist zu einer 50 mal 50 Zentimeter großen Tasche gefaltet und verklebt, die Innenseite ist aus dünnem Schaumstoff, die Außenseite aus reflektierendem Material. Ebenfalls enthalten ist ein verschlossener A5-Briefumschlag, in dem sich wiederum ein 15 mal 20 Zentimeter großes, gelhaltiges Kühlpad befindet.

Kühl ist der Inhalt der Sendung beim Öffnen nicht. Bei einem Versand wurde die Packung offenbar zerdrückt. Die Zäpfchen sind auf den ersten Blick nicht geschmolzen oder beschädigt.

Paracetamol-Packung auf Thermofolie
Verpackt war die Ware in Thermofolie.Foto: APOTHEKE ADHOC

Bilanz:

  • Lieferzeit: 3 Tage
  • Gewicht der Packung: 23 g
  • Gewicht der Lieferung: 773 g
  • Größe der Packung: 10 x 5,5 x 2,5 cm
  • Größe der Lieferung: 30 x 20 x 20 cm
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