„Apotheker können jetzt Homeoffice machen“

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Der Viererpakt aus Apomondo, eRixa, Medicheck und Scanacs nimmt deshalb für sich in Anspruch, als erstes die gesamte Apotheker-Patienten-Beziehung digitalisiert zu haben. „Gerade in Hinblick auf die vielen Insellösungen und der E-Rezept-Pflicht ab 1. Januar 2022 bieten wir allen Akteuren des Gesundheitswesens frühzeitig ein Tool an, mit dem sie die Anforderungen umsetzen und ihre Handhabung mit digitalen Lösungen vereinfachen können – insbesondere bei der Betreuung von Angehörigen schon während der Corona-Krise“, erklärt Stefan Odenbach von eRixa.

Schlenk betont insbesondere, dass die neuen Möglichkeiten keineswegs eine Entwertung der Präsenzarbeit bedeuten – im Gegenteil: „Es ist sehr wichtig, zu betonen, dass diese Leistungen nur von Vor-Ort-Apotheken erbracht werden und nicht etwa in Callcenter ausgelagert werden können. Das ist berufsrechtlich ganz klar geregelt.“ Die praktische Anwendung des Telepharmazietools bringt Schlenk den Anwendern selbst bei: Bereits seit vergangenem Sommer bietet sie über die IHK Nürnberg die Weiterbildung zum zertifizierten Tele-Apotheker und Tele-PTA.

Auch die datenschutzrechtliche Sicherheit ist ganz klar gegeben – und das ist nun auch zertifiziert: eRixa trägt seit Anfang des Jahres das „Trusted App“-Siegel von Appvisory, nachdem Mediatest das Tool nur wenige Wochen zuvor noch unter zweifelhaften Bedingungen verrissen hatte. Apomondo und eRixa sind dabei aber keine exklusive Partnerschaft eingegangen. Beide Unternehmen haben ihre Fühler bereits in der Vergangenheit auch in andere Richtungen ausgetreckt. So vertreibt auch Wave Apomondo bereits seit Oktober und eRixa ist seit November an Apotheken.de angebunden.

 

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