Videosprechstunde in Apotheke

Philippi testet assistierte Telemedizin

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Berlin -

Am Freitag schaute Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi (SPD) in der Ernst-August-Apotheke am Kröpcke in Hannover vorbei. Grund des Besuches war das Thema der assistierten Telemedizin (aTM). 

Mit aTM könne man Arztpraxen und Notaufnahmen entlasten. „Ich halte es für eine exzellente Idee, die Menschen da abzuholen, wo sie sind.“

Philippi glaubt, dass das System zukunftsfähig ist. „Natürlich wird es sich ein bisschen eingrooven im Laufe der Zeit, und die ersten Kinderkrankheiten müssen wir einfach in Kauf nehmen“, so Philippi. „Immer, wenn etwas Neues kommt, hat das am Anfang ein bisschen Probleme gemacht.“ Er sieht vor allem da ein Problem, wo die Internetabdeckung nicht ordentlich sei. „Ich bin sicher, wir finden eine gute Lösung, wie wir das in absehbarer Zeit dann weiter nach vorne bringen“, ist er überzeugt.

„Die Apotheke, die ist vor Ort, die ist niedrigschwellig für alle erreichbar und wir sind persönlich da“, betonte Inhaber Dr. Arne Trettin. „Wir stellen nicht nur einen Monitor hier hin, die Komponente Mensch ist auch noch da.“ Telemedizin müsse befeuert werden, betonte er – „um zu entlasten“. Er denke dabei auch an die Notaufnahme, in der viele Fälle aufschlagen würden, die eigentlich nicht dahin gehörten. „Wir können assistieren, aber auch den Patienten lenken – wir sind hier und man braucht auch keinen Termin“, erklärte er. Daher brauche es mehr Bekanntheit für das Angebot. „Der Patient muss wissen, dass es diese Option gibt, damit er sich frei entscheiden kann.“

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