AstraZeneca: Ausbuchung über Securpharm

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Berlin - Kommende Woche werden den Apotheken die ersten Vials des Vektorimpfstoffes Vaxzevria geliefert. Bislang gab es noch keine Standard-Arbeitsanweisung zum Umgang mit dem Vakzin von AstraZeneca. Heute hat die Abda den zugehörigen Leitfaden veröffentlicht.

Diese Woche haben die Apotheken das erste Mal zwei verschiedene Impfstoffe bestellt. Zum Umgang mit dem am kommenden Montag gelieferten Vektorimpfstoff von AstraZeneca hat die Abda nun eine Standard-Arbeitsanweisung erstellt. Demnach werden die Vials nicht lose geliefert: Entweder kommen die Durchstechflaschen in der Originalverpackung – oder ausgeeinzelt in einer Sekundärverpackung.

Bei der Annahme des Impfstoffes gibt es keine Unterschiede zum bisherigen Procedere: Die Vials müssen persönlich vom ernannten Verantwortlichen entgegengenommen werden. Auch Vaxzevria muss sofort in den Kühlschrank der Apotheke überführt werden – und zwar ohne die zur Verfügung gestellte Sekundärverpackung. Diese ist dem Großhandel wieder mitzugeben. Auch der Vektorimpfstoff sollte keinen Erschütterungen ausgesetzt werden. Die Fachinformation können Apotheker:innen unter azcovid-19.com einsehen.

Nach der Prüfung der Sicherheitsmerkmale erfolgt bei Auslieferung in der Originalverpackung die Ausbuchung über Securpharm. Bei Teilliefermengen kann diese Ausbuchung nicht erfolgen und muss nicht weiter berücksichtigt werden.

Auch keine Berücksichtigung findet die Dauer des Transportes: Da der Impfstoff von AstraZeneca temperaturstabiler ist, muss die Apotheke keine Überprüfung des 12-Stunden-Fensters vornehmen. Sollte es bei der Lieferung zu Problemen oder Auffälligkeiten kommen, sollen sich die Apotheken an den Kundenservice des Herstellers wenden. Im Gegensatz zu Comirnaty sind die Impfetiketten der Lieferung bereits mit beigelegt. 20 Etiketten pro Vial müssen von der Apotheke zugeteilt werden.

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