Umschau vs. My Life: Jetzt wird’s schmutzig

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Inhaltlich haben beide Parteien ihren Punkt: Selbstverständlich ärgert man sich in Baierbrunn, dass das eigene Erfolgskonzept kopiert wird. Die My Life-Macher stehen auf dem Standpunkt, dass sie den Apothekern natürlich ein vergleichbares Portfolio bieten müssten, um diese zu einem Umstieg zu bewegen. Das sei kein „bewusstes Kopieren“, sondern bilde eben den Markt und den Wettbewerb ab.

Und es deutet nichts darauf hin, dass sich die Situation entspannt. My Life will die monatliche Auflage von derzeit 2,3 Millionen schon im ersten Quartal 2020 erhöhen. Sofern die Apotheken nicht beide Magazine abgeben, steht ein Verdrängungswettbewerb an. Dabei hat der Wort & Bild Verlag mit einer Auflage von 8,9 Millionen Exemplaren zwar noch klar die Nase vorn, aber so ungemütlich war es für den Platzhirschen lange nicht mehr.

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