„Die Kunden werden nicht auf Apotheken warten“

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Dass der Kunde – und zwar im ganz konkreten Sinne – nicht warten will, darauf basiert auch das Geschäftsmodell von Kry. Das schwedische Unternehmen ist einer jener Anbieter, denen das E-Rezept den Zugang zum deutschen Gesundheitsmarkt eröffnen soll. Kry ermöglicht es Patienten, innerhalb weniger Minuten einen Arzt zu sehen – per Smartphone.

Per App werden die Symptome übermittelt, kurz darauf wird ein Arzt zugeschaltet, der in der Hälfte der Fälle am Ende der Konsultation auch ein Arzneimittel verordnet. „Aus Patientensicht ist das ein riesiger Zugewinn, der nicht möglich wäre ohne das E-Rezept“, erklärt Koehn. „Das geht nicht, wenn Papier hin und her geschoben wird.“

Worauf sich ihrer Meinung nach alle im Gesundheitswesen einstellen müssen, ist die Diversifizierung von Versorgungswegen. „Es geht nicht um Entweder/Oder. Wir haben überhaupt nicht den Anspruch, dass Telemedizin immer die richtige Lösung ist. Aber es ist eine von mehreren Lösungen – und der Patienten wird am Ende entscheiden, welche für ihn in welcher Situation die richtige ist.“

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