Max Müller verlässt DocMorris, geht zu Bayer

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Berlin - Im Vorstand von DocMorris gibt es überraschende Veränderungen: Strategiechef Max Müller und Chefapotheker Professor Dr. Christian Franken verlassen das Unternehmen Ende April – „auf eigenen Wunsch und im besten Einvernehmen“ und „um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen“, wie es offiziell heißt. Müller geht zu Bayer, Franken beschäftigt sich mit 3D-Druck von Arzneimitteln.

Die Unternehmensleitung hat beiden ihr Bedauern und zugleich ihre „besondere Anerkennung für ihre unternehmerischen Leistungen in einem nicht immer einfachen Marktumfeld“ zum Ausdruck gebracht. Der Vorstand blicke schließlich auf sieben gemeinsame Jahre zurück, die die Entwicklung und das Wachstum von DocMorris entscheidend geprägt hätten.

2013 war der Vorstand um die Position des Chief Strategy Officers (CSO) erweitert worden; den Job übernahm Müller. Für ihn war es quasi eine Rückkehr: Müller war lange Lobbyist des Mutterkonzerns Celesio (heute: McKesson), bevor er zwischenzeitlich bei der Klinikkette Rhön anheuerte. Franken als langjähriger verantwortlicher Apotheker von DocMorris wurde im selben Jahr als Chief Pharmaceutical Officer (CPO) in den Vorstand berufen.

In seiner Rolle als CSO verantwortete Müller die Bereiche Communications, Regulatory Affairs und Strategy Development. Über die Jahre hat er laut Unternehmen „einen wichtigen Beitrag für die starke Positionierung der Marke bei den Stakeholdern geleistet und das Geschäftsmodell von DocMorris in einem herausfordernden Marktumfeld erfolgreich weiterentwickelt“. In seine Amtszeit fielen wichtige gerichtliche und regulatorische Entscheidungen zur weiteren strategischen Entwicklung von DocMorris. Zusätzlich stand Müller seit 2017 dem EU-Versandapothekenverband EAMSP (European Association of Mail Service Pharmacies) als Präsident vor. Zukünftig wird Müller für Bayer tätig sein.

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