Max Müller wird Cheflobbyist von Bayer

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Berlin - Bayer hat sich erstmals öffentlich zur neuen Aufgabe von Max Müller geäußert: Der bisherige Strategiechef von DocMorris bleibt in Berlin und seinen Aufgaben treu. Er leitet ab dem ersten Mai die dortige Abteilung Public Affairs Deutschland und EU – ist also für die Beziehungen des Konzerns zu deutschen und europäischen Regierungen verantwortlich.

Offenbar hat sich Müller mit seinen Erfolgen bei DocMorris für höhere Weihen empfohlen: Bayer, der internationale Pharmakonzern mit 117.000 Beschäftigten, ist eine andere Hausnummer als der Hollandversender, von dem er kommt. Sein Aufgabenfeld bleibt jedoch dasselbe: Gut Wetter machen mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

Müller verdrängt damit seinen Vorgänger Stephan Schraff, der derzeit das Berliner Büro für Public Affairs leitet. Er übernimmt die Position des Leiters des Bereichs Public Affairs & Sustainability in Brüssel – und wird künftig an Müller berichten, nicht umgekehrt. Müller wiederum wird an den Senior Vice President für Public Affairs & Sustainability, Matthias Berninger, berichten. Schraffs Vorgänger Volker Koch-Achelpöhler bleibt in Brüssel, wird aber künftig die Funktion Public Affairs & Sustainability Crop Science für die Region Europa/Nahost/Afrika übernehmen.

Ende Januar hatte DocMorris bekanntgegeben, dass sein Strategiechef das Unternehmen Ende April nach fast sieben Jahren verlässt, „um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen“. 2013 war der Vorstand um die Position des Chief Strategy Officers (CSO) erweitert worden; den Job übernahm Müller. Für ihn war es quasi eine Rückkehr: Müller war lange Lobbyist des Mutterkonzerns Celesio (heute: McKesson), bevor er zwischenzeitlich bei der Klinikkette Rhön anheuerte.

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