Burda trommelt für Vor-Ort-Apotheken

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Berlin - Der Hubert Burda Verlag nutzt seine Reichweite, um in mehreren seiner Titel mit Artikeln für die Apotheken vor Ort zu werben, darunter die Frauenzeitschrift Lisa, das Boulevardmagazin Freizeit Revue und die Illustrierte Super Illu. Grundlage der Beiträge ist eine repräsentative Umfrage zum Image der Präsenzapotheken im Vergleich zu den Versendern, die Burda durchführen lassen hat.

„Neue Umfrage enthüllt: So wichtig sind Vor-Ort-Apotheken“, heißt es in großen Lettern in der aktuellen Ausgabe der Freizeit Revue. Darunter folgt eine Ode an die Präsenzapotheke, die allein bei diesem einem Titel eine siebenstellige Zahl an Lesern erreichen könnte: Laut Burda hat die Freizeit Revue eine verkaufte Auflage von 611.000 Exemplaren und eine Gesamtleserzahl von 1,94 Millionen. Am 3. Juli soll die Frauenzeitschrift Lisa mit einem eigenen Beitrag nachziehen, wie ein Sprecher des Verlags bestätigt. Dann könnten bei einer verkauften Auflage von 208.000 Exemplaren noch einmal über 900.000 Leser dazu kommen. Top-Produkt ist jedoch die Super Illu mit einer Gesamtleserzahl von 2,24 Millionen bei einer verkauften Auflage von über 241.000 Exemplare.

Die verschiedenen Titel verarbeiten dabei eine Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts Insa unter 1013 repräsentativ ausgewählten Befragten, die Burda selbst in Auftrag gegeben hat. „Die Deutschen wollen auf die Gesundheitsberatung der Apotheke vor Ort nicht verzichten“, ist das Resümee, das man bei Burda daraus zieht. Im direkten Vergleich mit den Versendern zeige sich „ein deutlicher Vertrauensvorschuss für die Vor-Ort-Apotheken“.

Der Umfrage zufolge haben 54 Prozent der Deutschen schon einmal einen Nacht- und Notdienst in Anspruch genommen, unter der weiblichen Bevölkerung sind es sogar 60 Prozent. Dabei ist die schnelle Verfügbarkeit für 80 Prozent der Befragten sehr wichtig – wobei der Wert proportional zum Alter steigt. Während demnach 74 Prozent der 18- bis 29-Jährigen zustimmen, steige der Anteil auf bis zu 88 Prozent bei Menschen ab 60. Auch die Beratung in der Apotheke vor Ort nimmt der Umfrage zufolge eine wichtige Rolle ein – die jedoch anders als die Verfügbarkeit unabhängig vom Alter bewertet wird. So gibt es nur 1 Prozent Unterschied zwischen den Gruppen der 18- bis 29-Jährigen und der älteren Befragten über 60.

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