Apothekentrainerin

PTA und die Freundinnen-Frage Carolin Ciulli, 13.11.2018 10:08 Uhr

Berlin - PTA können im Kundengespräch mit Mut zu Neuem punkten. Davon geht Dorothea Thiehoff aus. Die Trainerin ist selbst PTA und seit 2011 für Novartis/GlaxoSmithKline (GSK) tätig. Im Bereich Cross-Selling helfe es, einfach mal andere Fragen zu formulieren – etwa wie bei einer Freundin offen und direkt: „Was hast du?“ Dadurch könnten die persönlichen Bedürfnisse besser herausgefunden werden. Wie sind eure Erfahrungen? Jetzt mitdiskutieren im LABOR von APOTHEKE ADHOC.

Thiehoff ist seit fast 30 Jahren PTA. Die 55-Jährige war nach der Ausbildung sechs Jahre in der Offizin tätig. „Das war ein schönes Aufgabengebiet, aber ich wollte mehr“, sagt sie. Von einer Bekannten wurde sie auf die Arbeit in der Industrie hingewiesen. 1989 wechselte sie in den Arzt-Außendienst für Cyanamid Lederle und bewarb die Generikamarke Dura (heute Mylan).

Die neue Rolle im Vertrieb gefiel Thiehoff. Der Hersteller habe regelmäßig Kommunikationstrainings angeboten. „Ich habe mich in diesem Bereich gleich wohlgefühlt.“ Doch es gab auch Nachteile. Die Zeit in den Praxen sei sehr kurz gewesen, um Produkte vorzustellen. „Manchmal hatte ich das Gefühl, nicht viel hinterlassen zu haben.“ Deshalb entschied sich die PTA nach sieben Jahren mit Mitte 30 für einen Wechsel.

Sie machte sich selbstständig. „Damals waren Referenten auf Honorarbasis gesucht“, sagt sie. Immer mehr Hersteller boten Intensivschulungen in Apotheken an. Thiehoff war vor allem für Boehringer Ingelheim und Novartis im Münsterland und im Raum Köln unterwegs. Sie lernte unterschiedliche Trainings wie Körpersprache, Rhetorik oder Produktschulungen kennen. „Ich bin mit jedem Coaching und Mitarbeiterkontakt gewachsen.“

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