Rückrufwelle

Valsartan beschäftigt Politik Nadine Tröbitscher, 13.07.2018 13:24 Uhr

Berlin - Zum Thema Valsartan sind verschiedene Fragen offen. Zumindest eine will Kordula Schulz-Asche, Gesundheitsexpertin der Grünen, schnell beantwortet haben. Weitere sollen folgen.

In einer schriftlichen Frage will Schulz-Asche wissen: „Wie beurteilt die Bundesregierung die gesundheitliche Gefährdung und welche Kenntnisse hat sie über das Ausmaß der Patienten, welche möglicherweise krebserregende Valsartan-haltige Medikamente eingenommen haben und welche staatliche Institutionen sieht die Bundesregierung in der Zuständigkeit zur Aufklärung dieser Fragen?“

Jedes Mitglied des Bundestages darf monatlich bis zu vier Fragen zur schriftlichen Beantwortung an die Bundesregierung richten. Eine Antwort soll es bereits eine Woche nach Eingang der schriftlichen Frage beim Bundeskanzleramt geben. Bei dieser einen Frage der Grünen zur Valsartan-Rückrufwelle soll es nicht bleiben. „Weitere Fragen, insbesondere wie es zu dem Skandal kommen konnte, werden folgen“, teilt Schulz-Asche mit.

Der EU-weite chargenbezogene Rückruf Valsartan-haltiger Arzneimittel ist hierzulande inzwischen weitgehend abgeschlossen. Mehr als ein Dutzend Unternehmen haben ihre Arzneimittel zurückgerufen. Betroffen sind Präparate, deren Wirkstoff vom chinesischen Unternehmen Zhejiang Huahai Pharmaceutical produziert wurde. Der Ausgangsstoff für die Fertigarzneimittel ist mit dem möglicherweise krebserregenden N-Nitrosodimethylamin (NDMA) verunreinigt. Aufgefallen ist der Qualitätsmangel im Auftrag eines spanischen Fertigarzneimittelherstellers durch den chinesischen Wirkstoffhersteller selbst. Ursache sei eine Umstellung des Herstellungsprozesses. Diese erfolgte bereits im Jahr 2012. Ob und wieviel NDMA im Endprodukt enthalten ist, war bislang nicht bekannt.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Grundsteinlegung in Densborn

CC Pharma baut für 2,5 Millionen Euro»

Versandapotheken

Aponeo streicht Vorzugsbehandlung»

Philipp Lahms Firma

Sixtus: Der Zusammenbruch»
Politik

WIRKSTOFF.A

Streitthema Impfung: Spahn und die Apotheker»

NNF-Statistik

114 Millionen für 400.000 Notdienste»

Marktverengung

Methotrexat: Drei Hersteller stellen 97 Prozent her»
Internationales

PGEU

EU-Apothekerverband fordert Honorar für Engpässe»

CVS-Projekt

Von Yogakurs bis Rollstuhl: Apotheken werden „HealthHubs“»

Protestaktion

Basel: Der Sarg vor der Apotheke»
Pharmazie

Shingrix-Mangel

Handlungsempfehlung der STIKO»

Notfallmedikation

Warum fehlen Fastjekt & Co?»

Rote-Hand-Brief

Keine DOAKs bei Antiphospholipid-Syndrom»
Panorama

Apothekerprojekt in Berlin

Mit „Phascha“ gegen den Nachwuchsmangel»
Ärzte fordern 6000 Studienplätze mehr»

Stereotype

Welcher Apothekertyp sind Sie?»
Apothekenpraxis

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

Retax-Love – eine unmögliche Liebesbeziehung»

Kollegen berichten

Es geschah im Notdienst»

Mahnbrief zur Sonder-PZN

Apotheker macht „Spielchen der Kassen“ öffentlich»
PTA Live

Fortbildung

Zum Rezeptur-Workshop auf die PTA-Schulbank»

LABOR-Download

AMK-Rückrufe: 17.05 - 23.05.2019»

Anhörung zu PTA-Reform

#Aufschrei im BMG: PTA als „Mädels“ bezeichnet»
Erkältungs-Tipps

Husten durch Schnupfen?

Post-nasal-drip-Syndrom»

Nasennebenhöhlenentzündungen

Sinusitis: Wenn die Nase dicht macht»

Fünf Tipps

Ohrentropfen richtig anwenden »
Magen-Darm & Co.

Darmflora

Kolibakterien: Helfer und Krankheitserreger»

Darmflora

Mythos: Leaky-gut-Syndrom»

Schleimhautschädigung

Magengeschwür: Bohrender Schmerzbringer»
Kinderwunsch & Stillzeit

Allergie

Heuschnupfenmittel in der Schwangerschaft»

Wie Kate Middleton

Der Schwangerschaftsübelkeit trotzen»

Supplemente bei Kinderwunsch

Folsäure: Wieso, weshalb, warum?»