Schriftliche Frage der Grünen

Valsartan: Spahn setzt auf Twitter APOTHEKE ADHOC, 10.08.2018 12:33 Uhr

Berlin - Seit Wochen beschäftigt das Thema Valsartan Ärzte, Apotheker, Patienten und inzwischen auch die Politik. Zumindest die einzelnen Parteien. Kordula Schulz-Asche, Gesundheitsexpertin der Grünen hat im Juli verschiedene schriftliche Fragen an die Bundesregierung gestellt, doch die sieht sich in puncto Patienteninformation nicht in der Pflicht.

Schulz-Asche wollte wissen: „Beabsichtigt die Bundesregierung Maßnahmen zu ergreifen, um die von den verunreinigten Medikamenten mit dem Wirkstoff Valsartan betroffenen Patienten direkt zu informieren, und falls nicht, warum nicht?“

Im Zeitalter der Digitalisierung setzt die Bundesregierung auf Informationen aus dem Internet und zieht sich aus der Verantwortung. Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart teilt Schulz-Asche mit: „Im Zusammenhang mit N-Nitrosodimethylamin-verunreinigten valsartanhaltigen Arzneimitteln stellt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf seiner Internetseite aktuelle Informationen sowie Fragen und Antworten zum chargenbezogenen Rückruf valsartanhaltiger Arzneimittel zur Verfügung.“

Würden neue Erkenntnisse bekannt, würde die Internetseite des BfArM aktualisiert. Weiter heißt es: „Ein RSS-Feed ermöglicht zudem die automatische Information über Aktualisierungen der Internetseite. Darüber hinaus hat das BfArM via Twitter entsprechende Informationen verbreitet.“

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