Festbetrag für 2,1 Milliarden Euro

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Berlin -

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) will die TNF-alpha-Inhibitoren in einer neuen Festbetragsgruppe zusammenfassen. Mit einem Jahresumsatz von 2,1 Milliarden Euro dürfte das laut Dr. Christof Ecker von der Unternehmensberatung Ecker + Ecker die umsatzstärkste Festbetragsgruppe sein, die es jemals gegeben hat.

In die Festbetragsgruppe aufgenommen werden sollen:

  • Adalimumab, enthalten in Humira
  • Certolizumab pegol, enthalten in Cimzia
  • Etanercept, enthalten in Enbrel
  • Golimumab, enthalten in Simponi

Die Wirkstoffe seien pharmakologisch-therapeutisch vergleichbar und hätten denselben Wirkmechanismus: Als Inhibitoren des Tumornekrosefaktors alpha (TNF-alpha) binden an das proinflammatorisch wirkende Zytokin und neutralisieren dessen biologische Funktion, indem sie die Interaktion mit den zellständigen p55- und p75-TNF-Rezeptoren blockieren.

Darüber hinaus haben alle von der Festbetragsgruppe umfassten TNF-alpha-Inhibitoren aufgrund ihrer arzneimittelrechtlichen Zulassung in den Anwendungsgebieten „Axiale Spondyloarthritis, Psoriasis-Arthritis, rheumatoide Arthritis“ einen gemeinsamen Bezugspunkt, aus dem sich die therapeutische Vergleichbarkeit ergibt.

Therapiemöglichkeiten werden laut G-BA nicht eingeschränkt und medizinisch notwendige Verordnungsalternativen stünden zur Verfügung. Die Zulassung erlaube keinen Rückschluss darauf, dass eines der einbezogenen Fertigarzneimittel über ein singuläres Anwendungsgebiet verfüge.

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