Brutaler Überfall

Axt und Hammer: Apothekenräuber angeklagt

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Berlin -

Im Zusammenhang mit zwei Überfällen auf eine Apotheke und eine Tankstelle Ende Mai in Dresden hat die Staatsanwaltschaft Dresden einen jungen Mann aus Pirna (Sächsische Schweiz) angeklagt.

Der Deutsch-Algerier wird beschuldigt, jeweils mit einem noch unbekannten Komplizen am 29. Mai in einer Apotheke im Südosten der Landeshauptstadt rund 200 Euro erpresst und am 31. Mai aus der Kasse einer Tankstelle in der Nähe etwa 200 Euro genommen zu haben. Im ersten Fall soll er das Personal mit einer Axt und einem Hammer bedroht haben, im zweiten Fall eine Mitarbeiterin mit einem Beil. Die Frau war durch Pfefferspray leicht verletzt worden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 20-Jährigen nach Angaben vom Donnerstag besonders schwere räuberische Erpressung, besonders schweren Raub und gefährliche Körperverletzung vor.

Der in Deutschland geborene 20-Jährige stellte sich den Angaben nach im Zuge einer Öffentlichkeitsfahndung zwei Wochen nach dem Tankstellenüberfall, er ist seit dem 15. Juni in Untersuchungshaft. Er habe sich dazu geäußert, aber nicht zur Apotheke, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mittäter das Pfefferspray benutzte. Zu dessen Identifizierung wird weiter ermittelt.

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