Generikahersteller

Weininger kauft Fair-Med

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Berlin -

Der Generikahersteller Fair-Med hat einen neuen Inhaber. Geschäftsführer Oren Weininger hat alle Anteile des schweizerischen Unternehmens von zwei Finanzinvestoren übernommen. Der Mediziner will künftig auch Krankenhäuser mit Rx-Arzneimitteln beliefern.

Fair-Med wurde Ende 2012 gegründet. Weininger ist seit 2014 für das Unternehmen tätig. Der Mediziner war zuvor beim Generikahersteller Dexcel beschäftigt. Jetzt übernahm er Fair-Med von zwei Privatinvestoren aus der Pharma- und Finanzbranche. „Die Ausrichtung wird sich nicht verändern, sondern eher den begonnenen Weg noch verstärken“, so Weininger. Fair-Med ist Rabattpartner verschiedener Krankenkassen.

Für das deutsche Geschäft ist außerdem Dr. Albert Schaper verantwortlich, der zuvor beim Unternehmen Quisisana Pharma Geschäftsführer war und auch Gesellschafter bei Pragen ist: Das Unternehmen mit Sitz in Hannover beschafft Eigenmarken für den Massenmarkt. Auch Fair-Med bietet Apotheken Eigenmarken an, beliefert werden beispielsweise Gehe und Noweda, die Apothekenkooperationen Avie, Apogen aus Hannover und Propharm aus Bad Saulgau, die Versandapotheken Apo-Rot und Medpex sowie weitere regionale Zusammenschlüsse und Familienverbünde. Das Eigenmarkengeschäft werde künftig noch mit weiteren Produkten ausgebaut, so Weininger.

Außerdem ist der Hersteller in verschiedenen Ländern Europas, im Nahen Osten und in Australien aktiv. Im Generikabereich wurden die Marken Fair-Med Healthcare, Life in Focus (Eris Pharma) und Aurobindo Australia unter einem Dach gebündelt und das neue Logo „Fairmed Healthcare Group Switzerland“ eingeführt. Künftig soll die Präsenz in weiteren europäischen Ländern wie Großbritannien, Skandinavien, der Niederlande, Polen, Portugal und Italien ausgeweitet werden. Der Jahresumsatz des Unternehmens mit Hauptsitz im schweizerischen Zug liegt bei rund 16 Millionen Euro.

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