Strides übernimmt Mehrheit bei Fairmed

, Uhr
Berlin -

Beim Generikaunternehmen Fairmed ist ein Investor an Bord. Das indische Unternehmen Strides Pharma steigt mit einem Mehrheitsanteil beim schweizerischen Hersteller ein. Mit dem Schritt will der in Bangalore ansässige Anbieter seine Reichweite in Europa ausbauen.

Strides steigt mit einem Anteil von 70 Prozent bei Fairmed ein. Das eigene internationale Portfolio und die durch Fairmed erschlossenen Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz seien eine gute Kombination für umfangreiches Wachstum in den kommenden Jahren, kündigten die Inder an.

Der Jahresumsatz von Fairmed mit Hauptsitz im schweizerischen Zug liegt bei rund 5,8 Millionen Euro. Vertrieben werden mehr als 30 Produkte. Strides investiert rund 2,2 Millionen Schweizer Franken in das Unternehmen; außerdem bringt Strides zahlreiche Zulassungen mit.

Fairmed will mit der Beteiligung das Wachstum durch weitere Innovationskraft stärken. „Zur Erschließung neuer Absatzmärkte liefert Strides Pharma wichtige Schlüsselfaktoren“, sagte Firmenchef Oren Weininger. Die ersten Neuzulassungen sind in Österreich und der Schweiz geplant. „Darüber hinaus werden wir auch in Deutschland, dem Referenzland im europäischen Pharmamarkt, unser Generikasortiment für verschreibungspflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel deutlich ausbauen.“

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
Wenig Interesse an Telemedizin
Stada-Umfrage: Arzt sticht App »
Generikahersteller
Von Teva zu Glenmark »
Weiteres
„Interessiert an weiteren Rezepten?“
Teleclinic/DocMorris: Mit E-Rezept auf Apotheken-Akquise»
Overwiening kritisiert Lobbygeschenk an Versender
E-Rezept: „Ohne Rücksicht auf Praxistauglichkeit“»
Zu wenig Softwareanbieter und Kassen
E-Rezept: Gematik klagt über geringe Beteiligung»