Arzneimittelhersteller

Mundipharma: Alles auf Biosimilar Tobias Lau, 10.10.2018 13:06 Uhr

Berlin - Mundipharma ist jetzt offiziell ein Frankfurter Unternehmen und startet am neuen Standort gleich mit einer Übernahmemeldung. Mit dem Erwerb von Cinfa Biotech will Mundipharma nach eigenen Angaben den nächsten Schritt machen: Biosimilars nicht nur vertreiben, sondern auch selbst entwickeln.

Mundipharma hat der spanischen Infarco-Gruppe den Biosimilar-Entwickler Cinfa Biotech abgekauft. Über den Preis machen beide keine Angaben, wohl aber über die Absichten: „Unsere Biosimilar-Plattform ist essenzieller Bestandteil unserer Wachstumsstrategie“, so Alberto Martinez, Präsident und CEO Mundipharma International. „Der heutige Kauf ist der logische nächste Schritt, um sicherzustellen, dass wir im Bereich der Biosimilars agil und innovativ bleiben.“

„Unsere hervorragenden Leistungen bei der Vermarktung von Biosimilars haben wir durch den Aufbau einer marktführenden Plattform erfolgreich unter Beweis gestellt“, fügt er an. Allein durch die Partnerschaft mit Celltrion bei Remsima und Truxima gehe man bis 2017 von geschätzten Einsparungen in den Gesundheitssystemen von etwa 330 Millionen Euro aus. Remsima ist ein Biosimilar zu Remicade (Infliximab) von MSD Sharp & Dohme, das 2015 zugelassen wurde, und das 2017 zugelassene Truxima ein Biosimilar zu MabThera (Rituximab) von Roche.

Mit der Übernahme geht auch die Akquisition von Pelmeg, einem kurz vor der Zulassung stehenden Biosimilars zu Amgens Neulasta (Pegfilgrastim). Gemeinsam mit Mylans Fulphila von Mylan und Ziextenzo von Sandoz hatte es Ende September eine Zulassungsempfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der europäischen Arzneimittelagentur EMA erhalten.

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