Linda ohne Lutsch

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Berlin -

Nach 17 Jahren Mitarbeit im Marketing Verein Deutscher Apotheker (MVDA) zieht sich Jürgen Lutsch nicht nur aus dem Präsidium zurück. Der Apotheker aus Kall in der Eifel legt alle Ämter nieder. Sein Abgang reißt eine große Lücke, darüber sind sich alle an der MVDA-Spitze einig. Lutsch mach persönliche Gründe für seinen Rückzug geltend. Aber es gab auch Meinungsverschiedenheiten und Konflikte im seit drei Jahren bestehenden fünfköpfigen Präsidium.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen“, sagt Lutsch. „Das MVDA-Feld ist bestellt, jetzt kann ich ein kompletten Cut machen.“ In den letzten Jahren habe die Arbeit im MVDA „viel Zeit gekostet“, jetzt will sich Lutsch wieder intensiv um seine Linda-Flagship-Apotheke in Kall kümmern. Aber eine Rückkehr in die MVDA-Gremien will Lutsch nach einer Ruhephase „nicht ausschließen.“

Von Kontroversen im neuen, vor drei Jahren von zwei auf fünf Personen erweiterten MVDA-Präsidium will Lutsch als Grund für seinen Rückzug nichts wissen. „Klar werden Dinge im MVDA kontrovers diskutiert“, aber dass er sich zu häufig überstimmt fühlte, ist laut Lutsch nicht der Anlass: „Ich habe persönliche Gründe, werde jetzt 53 Jahre und möchte eine Pause einlegen.“

Im Präsidium leitet Lutsch noch bis September die Kommission Kommunikation & Medien. In dieser Funktion war er Mitglied des Redaktionsrats* des in zwischen eingestellten Linda-Magazins. Den Schwenk zur jetzigen Kooperation mit der Apotheken Umschau des Wort & Bild Verlages hat er in die Wege geleitet und gemanagt.

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