Apothekenkooperationen

MVDA: Businessclub statt Einkaufsgruppe

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Die Basis bildet freilich der gemeinsame Einkauf: Nur wer kaufmännische Vorteile im Tagesgeschäft hat, wird auch auf einer anderen Ebene zusammenarbeiten. Dazu gehören neben Produkten – Großhandel, Direktgeschäft, Eigenmarken – auch Dienstleistungen. Beispiele sind Büroausstattung und Einrichtung, aber auch Giveaways und die Apotheken Umschau. Linda-Vorstand Volker Karg will mit den jeweils führenden Anbietern ins Geschäft kommen. Außerdem sollen auch solche Leistungen den MVDA-Mitgliedern zugänglich gemacht werden, die bislang Linda-Apotheken vorbehalten waren. Letztere erhalten einen Bonus obendrauf.

Auf der emotionalen Seite geht es um persönliche Vorteile und gemeinschaftliche Aktionen. Wer bei der Autovermietung, im Flugzeug oder im Hotel ein Upgrade kriegt, der fühlt sich schon gleich ein wenig wohler in seiner Apothekerwelt, so der Gedanke. Gemeinsam mit den Mitgliedern und dem Vermittlungsportal „First Class & More“ soll nun herausgearbeitet werden, welche Themen besonders wichtig sind.

Schließlich soll durch gemeinsame Aktionen der Zusammenhalt gestärkt werden. Neben Spendenaktionen sind Events vorgesehen wie Ausflüge, Talkrunden mit Politikern oder auch einmal Besuche im Fußballstadion. „Wir wollen vom Einkaufsverein zum Businessclub werden“, sagt Jürgen Lutsch, im MVDA-Präsidium für die Bereiche Medien und Kommunikation zuständig.

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