BD Rowa: Apotheken mit immensem Schaden

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Berlin - Der Automatenhersteller BD Rowa liegt im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz und ist bei der Flutkatastrophe glimpflich davongekommen. Angesichts der Lage und des Einsatzes der Feuerwehr habe es keinen Schaden gegeben. Anders bei den Kund:innen: Viele Anfragen von Apotheker:innen gingen ein.

Aktuell sei die Lage, was die Kund:innen betreffe, noch relativ unübersichtlich, sagt eine Firmensprecherin. „Wir konnten aber bereits mit einigen Apotheker:innen sprechen.“ Teilweise seien die Betriebe durch die enormen Wassermassen komplett zerstört, teils hielten sich die Schäden in Grenzen. „Das betrifft auch unsere Anlagen und die verbaute Technik. Gerade die Region entlang des Flusses Ahr und deren Zuläufe hat es besonders schwer getroffen. Hier wissen wir von einigen Apotheken, die immens Schaden genommen haben.“

Der Versicherungsstatus der Apotheken sei individuell unterschiedlich. „Zumeist sind die Apotheken gegen Hochwasserschäden versichert“, sagt sie. „Wie es sich im konkreten Fall verhält, können nur die Versicherungen selbst beantworten. Zumal es sich um einen Katastrophenfall handelt und die Regelungen hier von einem ‚normalen‘ Hochwasserfall wohl abweichen.“

Am Firmenstandort in Kelberg habe es keine Schäden gegeben. Die Feuerwehr, die zum größten Teil aus Kollegen bestehe, habe daran einen großen Anteil. Zudem habe das Sicherheitskonzept gegriffen. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass viele der Kollegen bei der freiwilligen Feuerwehr sind und BD generell ein sehr hohes Augenmerk auf das Thema Arbeitssicherheit legt, so waren wir bestens vorbereitet“, sagt die Sprecherin.

Da die Firmenzentrale nicht direkt an einem Gewässer liege, hielten sich die Auswirkungen des Regens auch in Grenzen. „Soweit wir das aktuell beurteilen können, sind auch keine Mitarbeiter direkt von den gemeldeten Einstürzen oder Todesfällen betroffen.“

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