Versandapotheken

Apo-Rot: Ik ben Nederlands

, Uhr
Berlin -

Apo-Rot geht nach der Übernahme durch den DocMorris-Mutterkonzern Zur Rose den nächsten Schritt. Die Hamburger Versandapotheke holt bei den Kunden die Einverständniserklärung ein, künftig weiter E-Mails verschicken zu dürfen. Ab 1. November wird das Versandgeschäft vom niederländischen Heerlen aus betrieben.

Apo-Rot informiert die eigenen Kunden aktuell über die Veränderungen: „Apo-Rot neu aus den Niederlanden“, heißt es in einer E-Mail. Die Marke Apo-Rot werde künftig durch eine gleichnamige Kapitalgesellschaft aus den Niederlanden fortgeführt, heißt es. Die Versandapotheke darf die Kunden daher ohne deren Einverständnis ab dem 1. November nicht mehr kontaktieren. Die Nutzer sollen die angehängten Informationen lesen und sich einloggen.

„Damit Sie künftig von der Apo-Rot B.V. aus den Niederlanden umfassend betreut werden können, ist Ihre Zustimmung zur Übertragung Ihrer Kunden- und Gesundheitsdaten auf die Apo-Rot B.V. erforderlich“, heißt es in dem Rundschreiben. Hintergrund ist, dass Zur Rose die wertvollen Daten nicht nutzen darf, wenn die Kunden nicht explizit zustimmen. Noch ist auf der Internetseite Birgit Dumke als Inhaberin von Apo-Rot als Versandsparte der Apotheke am Rothenbaum eingetragen.

DocMorris wird zukünftig das Versandhandelsgeschäft der Hamburger eigenverantwortlich von den Niederlanden aus betreiben, der Web-Shop wird von der Hansestadt aus vermarktet. Zusätzlich wollen DocMorris und Apo-Rot im Rahmen einer strategischen Zusammenarbeit gemeinsam das bestehende Omni-Channel-Konzept ausbauen sowie inhaltlich weiterentwickeln. 80 Mitarbeiter der Marketing- und Service-Teams von Apo-Rot sowie der allgemeinen Verwaltung werden in eine neue Gesellschaft mit Sitz in Hamburg überführt.

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