OTC-Medikamente

17 Prozent: Prospan wird teurer Nadine Tröbitscher, 07.08.2019 08:59 Uhr

Berlin - Pünktlich zur Hustensaison zieht Engelhard die Preise an. Betroffen sind verschiedene Darreichungsformen der Prospan-Range. Zum 1. Oktober sind Preiserhöhungen zwischen 3 und 17 Prozent zu verzeichnen. Der Hustensaft als Topseller ist nicht dabei.

Engelhard setzt bei Prospan auf den Efeublätter-Trockenextrakt. Zum Portfolio gehören Hustensaft und -tropfen, Lutschpastillen und Brausetabletten. Zum 1. Oktober werden drei Präparate mit dem Efeu-Spezialextrakt EA 575 teurer. Engelhard bestätigt die Preiserhöhung.

„Mit Blick auf unsere partnerschaftliche Beziehung zu den Apotheken wurden diese bereits frühzeitig über die Teilanpassungen informiert. So haben diese die Möglichkeit, bis zum 30. September 2019 Bestellungen zum aktuellen Preis aufzugeben“, teilt eine Sprecherin mit. „Wir haben unsere Bestände entsprechend aufgestockt, sodass wir alle eingehenden Aufträge bis zu diesem Datum vollständig bedienen können.“ Betroffen sind die Darreichungsformen Lutschpastille, Brausetablette und Tropfen in unterschiedlicher Höhe.

Mit 17 Prozent (bezogen auf den Apothekeneinkaufspreis) ist der Preisanstieg bei den Lutschpastillen am größten. Das bedeutet für Verbraucher: Statt für einen Apothekenverkaufspreis (AVP) von 7,50 Euro ist die Packung zu 20 Stück ab Oktober für 8,50 Euro zu haben. Der AEP der Hustentropfen zu 20 ml steigt um 9,1 Prozent, für 50 ml müssen Apotheker künftig 6,3 Prozent mehr zahlen. Die Brausetabletten werden im Einkauf um 3,3 Prozent teurer.

„Solche branchenüblichen Preiserhöhungen gehen in der Regel zurück auf gestiegene Kosten bei Vorlieferanten und Energiekosten“, begründet der Hersteller die Entscheidung.

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