Wegen Corona: Phoenix schaltet auf Krisen-Modus

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Berlin - Schulschließungen, Hamsterkäufe, Mitarbeiterausfälle: Auch der Großhandel bleibt von den Folgen der Corona-Krise nicht verschont. Weil auch bei Phoenix zahlreiche Mitarbeiter ihre Kinder betreuen oder Angehörige versorgen müssen, schwört der Branchenprimus seine Kunden auf Einschnitte ein.

Laut den beiden Deutschlandchefs Marcus Freitag und Frank Große-Natrop haben die Entwicklungen „massive Auswirkungen auf unsere Kapazitäten und das gewohnte Servicelevel“. Angesichts der Krise müssten alle Beteiligten zur Sicherstellung der flächendeckenden Arzneimittelversorgung sehr strukturiert und effizient zusammenarbeiten. „Wir bei Phoenix haben daher ab sofort eine Vielzahl von zwingenden Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.“

Sicherstellung Belieferung

Um die Versorgung aufrechtzuerhalten, werden ab sofort alle verfügbaren Mitarbeiter auf den Warenfluss konzentriert. Auch die Verkaufsleiter und Verwaltungsmitarbeiter würden zur Verringerung von Personalengpässen im Lager eingesetzt. „Dies führt leider zu einer reduzierten Erreichbarkeit unserer Mitarbeiter.“

Bestellprozess

Um die Transportvolumina zu verringern, wird die Anzahl der Wannen reduziert. Dies soll im ersten Schritt durch eine stärkere Zusammenführung der Aufträge geschehen. Daher werden die MSV3-Bestellmöglichkeiten ab Mittwoch auf eine Auftragskennung und eine Auftragsart (NO) reduziert. Nicht ausgeschlossen ist aber auch, dass die Bestellfenster angepasst werden, um die Bestellungen mit geringerem Personalstand bearbeiten zu können. Apotheken werden gebeten, regelmäßig ihre MSV3-Vertragsdaten in der Warenwirtschaft zu aktualisieren.

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