Stada/Ratiopharm/Hexal/Bionorica

Pharmahersteller im Corona-Modus Patrick Hollstein, 31.03.2020 14:20 Uhr

Ähnlich sieht es bei Hexal aus. Zum Schutz der Mitarbeiter wurden allgemeine internationale Reisebeschränkungen erlassen; nicht geschäftskritische Geschäftsreisen wurden komplett abgesagt. Außerdem gibt es Leitlinien, wie sich unsere Mitarbeiter vor einer Coronavirus-Infektion schützen können.

„Die Versorgung mit Medikamenten zu gewährleisten, ist unser primäres Ziel“, so eine Sprecherin. „Unser Standort in Holzkirchen ist offen, wir ersuchen jedoch unsere Mitarbeiter, wie alle Mitarbeiter von Novartis in Europa, den USA und Kanada, von zu Hause aus zu arbeiten, wenn dies möglich ist.“ Eine Ausnahme bilden auch hier Mitarbeiter, die in den Produktionsstätten zum Beispiel im Labor, in der Herstellung oder im Lager vor Ort arbeiten.

„Indem wir die Zahl der Mitarbeiter, die unsere Standorte besuchen, reduzieren, können wir diejenigen Mitarbeiter schützen und keinem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen, die nicht außerhalb des Standortes arbeiten können.“ Alles, was der Aufrechterhaltung des Betriebs und somit der Patienten- und Marktversorgung diene, sei in diesen Tagen von besonders hoher Bedeutung.

In Holzkirchen geht man davon aus, auch weiterhin weltweit ausliefern zu können. „Aufgrund solider Prozesse, um das Risikio von Engpässen zu verringern, einschließlich Sicherheitsbestände erwarten wir derzeit keine Unterbrechung der Lieferkette für den Großteil unseres Portfolios“, so die Sprecherin weiter. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Lieferkontinuität zu gewährleisten. Die Situation ist jedoch sehr dynamisch und es gibt Aspekte, die außerhalb der Kontrolle eines Herstellers liegen. Nach wie vor sind wir fest entschlossen, unseren Kunden im Falle von Problemen Updates transparent zur Verfügung zu stellen.“

Als Beitrag zur globalen Versorgungssicherheit habe sich Sandoz bereits Ende Februar verpflichtet, weltweit die Preise für eine Reihe wichtiger Medikamente, die bei der Behandlung von Coronavirus-Fällen hilfreich sein können, stabil zu halten – insbesondere für antivirale Medikamente, Antibiotika zur Bekämpfung von Atemwegsinfektionen und zusätzliche Produkte für die Krankenhausversorgung, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als essentiell eingestuft wurden. Zusätzlich spende Sandoz/Novartis bis zu 130 Millionen Dosen von generischem Hydroxychloroquin, das derzeit in klinischen Studien für die Behandlung von Covid-19 untersucht wird. „Wir unterstützten die laufenden Studien und werden den Bedarf an zusätzlichen klinischen Studien prüfen.“

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