Corona-Krise: Stada-CEO dankt Belegschaft

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Berlin -

Nicht nur für die Apotheken war der März 2020 ein Ausnahmemonat, sondern auch für die Hersteller. Die Stada hat nach eigenen Angaben die höchste Produktionsleistung in ihrer 125-jährigen Geschichte erzielt. Der Konzern priorisiert nun die Produktion von Arzneimitteln, die während der aktuellen Pandemie stark nachgefragt werden, zum Beispiel Antiinfektiva, Immunstimulanzien und Schmerzmittel, aber auch lebenswichtigen Medikamenten beispielsweise für die Krebstherapie. CEO Peter Goldschmidt dankt der kompletten Belegschaft für ihren Einsatz.

Mit Beginn der Corona-Krise habe man sich der Herausforderung gestellt, die steigende Nachfrage nach Arzneimitteln und anderen Gesundheitsprodukten zu befriedigen – und damit einen Rekord erzielt: Im März lag das Produktionsvolumen um mehr als 10 Prozent über dem historisch typischen Niveau. Mehr als 63 Millionen Packungen, die mehr als 1,2 Milliarden Einzeleinheiten umfassen, wurden über das globale Supply-Chain-Netzwerk hergestellt.

„Ich bin sehr stolz darauf, wie sich unsere Mitarbeiter weltweit dafür eingesetzt haben, die Gesundheitssysteme weiterhin mit Arzneimitteln zu versorgen, die derzeit so dringend benötigt werden. „Und das gilt nicht nur für unsere Stada-Kollegen in Produktion, Qualitätssicherung und Logistik, sondern auch unsere Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten“, so Goldschmidt. Er dankt auch den mehr als 300 externen Partnern, die den Konzern auch in diesen schwierigen Zeiten bei der Arzneimittelversorgung unterstützen.

„Während unser gesamtes Team von Technical Operations äußerst hart daran arbeitet, die derzeit hohe Nachfrage nach unseren Produkten zu befriedigen, nehmen wir auch in dieser Zeit unsere Pflicht zum Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens unserer Kollegen und ihrer Familien sehr ernst“, ergänzt Miguel Pagan,Chief Technical Officer bei Stada. „Neben der Einhaltung strenger Sicherheitsrichtlinien und der Umsetzung unterstützender Maßnahmen, wie zum Beispiel Hilfe bei der Alltagsgestaltung, hat auch der emotionale Beistand für unsere Mitarbeiter in diesen herausfordernden Zeiten oberste Priorität.“

Die Produktions-, Verpackungs- und Logistikanlagen von Stada befinden sich hauptsächlich in den Kernmärkten wie Deutschland, Russland, Serbien, Großbritannien und Vietnam. „Wir stecken all unsere Kraft in Vertrieb und Logistik, um unsere Produkte weltweit dorthin zu liefern, wo unsere Patienten sie am dringendsten benötigen.“ In enger Zusammenarbeit mit dem Partnernetzwerk habe man seit Beginn der Corona-Krise die Lagerbestände sowohl an Rohstoffen als auch an fertig dosierten Arzneimitteln aufgestockt. Zusätzliche Lagerflächen tragen laut Konzern auch dazu bei, dass die Produkte so nah beim Kunden wie möglich gelagert werden können.

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