Produktionsrekord im März

Corona-Krise: Stada-CEO dankt Belegschaft APOTHEKE ADHOC, 10.04.2020 10:46 Uhr

Berlin - Nicht nur für die Apotheken war der März 2020 ein Ausnahmemonat, sondern auch für die Hersteller. Die Stada hat nach eigenen Angaben die höchste Produktionsleistung in ihrer 125-jährigen Geschichte erzielt. Der Konzern priorisiert nun die Produktion von Arzneimitteln, die während der aktuellen Pandemie stark nachgefragt werden, zum Beispiel Antiinfektiva, Immunstimulanzien und Schmerzmittel, aber auch lebenswichtigen Medikamenten beispielsweise für die Krebstherapie. CEO Peter Goldschmidt dankt der kompletten Belegschaft für ihren Einsatz.

Mit Beginn der Corona-Krise habe man sich der Herausforderung gestellt, die steigende Nachfrage nach Arzneimitteln und anderen Gesundheitsprodukten zu befriedigen – und damit einen Rekord erzielt: Im März lag das Produktionsvolumen um mehr als 10 Prozent über dem historisch typischen Niveau. Mehr als 63 Millionen Packungen, die mehr als 1,2 Milliarden Einzeleinheiten umfassen, wurden über das globale Supply-Chain-Netzwerk hergestellt.

„Ich bin sehr stolz darauf, wie sich unsere Mitarbeiter weltweit dafür eingesetzt haben, die Gesundheitssysteme weiterhin mit Arzneimitteln zu versorgen, die derzeit so dringend benötigt werden. „Und das gilt nicht nur für unsere Stada-Kollegen in Produktion, Qualitätssicherung und Logistik, sondern auch unsere Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten“, so Goldschmidt. Er dankt auch den mehr als 300 externen Partnern, die den Konzern auch in diesen schwierigen Zeiten bei der Arzneimittelversorgung unterstützen.

„Während unser gesamtes Team von Technical Operations äußerst hart daran arbeitet, die derzeit hohe Nachfrage nach unseren Produkten zu befriedigen, nehmen wir auch in dieser Zeit unsere Pflicht zum Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens unserer Kollegen und ihrer Familien sehr ernst“, ergänzt Miguel Pagan,Chief Technical Officer bei Stada. „Neben der Einhaltung strenger Sicherheitsrichtlinien und der Umsetzung unterstützender Maßnahmen, wie zum Beispiel Hilfe bei der Alltagsgestaltung, hat auch der emotionale Beistand für unsere Mitarbeiter in diesen herausfordernden Zeiten oberste Priorität.“

Die Produktions-, Verpackungs- und Logistikanlagen von Stada befinden sich hauptsächlich in den Kernmärkten wie Deutschland, Russland, Serbien, Großbritannien und Vietnam. „Wir stecken all unsere Kraft in Vertrieb und Logistik, um unsere Produkte weltweit dorthin zu liefern, wo unsere Patienten sie am dringendsten benötigen.“ In enger Zusammenarbeit mit dem Partnernetzwerk habe man seit Beginn der Corona-Krise die Lagerbestände sowohl an Rohstoffen als auch an fertig dosierten Arzneimitteln aufgestockt. Zusätzliche Lagerflächen tragen laut Konzern auch dazu bei, dass die Produkte so nah beim Kunden wie möglich gelagert werden können.

Lesen Sie auch

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema

Weiteres
Coronavirus

Erste Erfahrungen aus der Praxis

Covid-19: Neue Remdesivir-Daten liegen vor»

Zweifel an Impfstoff

Corona-Antikörper: Keine dauerhafte Immunität möglich?»

Phase-IIb/III-Studie schreitet voran

Abivax behandelt ersten Patienten mit ABX464»
Markt

Natürlich und biologisch

Nuxe launcht Bio-Serie»

Anti-Age-Pflege

Falten ade dank 3D-Technologie»

Bundesverwaltungsgericht

Kein Rx-Bonus in deutschen Apotheken – noch nicht»
Politik

Bundestagswahl 2021

Hennrich: Söder oder Spahn als Kanzlerkandidat»

Einigung zu Botendienstpauschale

250 Euro: Ab September wird ausgezahlt»

Registrierkassengesetz

TSE-Module: Länder erlassen Fristverlängerung»
Internationales

Walgreens Boots Alliance

Wegen Corona: Pessina streicht 4000 Stellen»

Österreich

Wirkstoffverordnung: Hersteller gegen Gesundheitsminister»

Gesundheitsausschuss stimmt für Festpreise

Schweiz: Apotheker sollen nur noch das Billigste abgeben»
Pharmazie

Nitrosaminverunreinigungen

EMA: Leitlinien zur Vermeidung von Nitrosaminen»

THC-Extrakt wird DAB-konform

Tilray stellt auf MCT um»

Rückruf

Braun: Auffälliger Geruch bei NaCl»
Panorama

Frischer Wind in Adlershof

Junger Apotheker übernimmt Bienfaits Apotheke»

Nachtdienstgedanken

Wer schön sein will, muss leiden?»

Achtsamkeit, Ernährung und Kritik

Die MenoBitch: Apothekerin startet Podcast»
Apothekenpraxis

Lunchtreff mit Jörg Wieczorek (BAH)

Live ab 12.30 Uhr: „Droht die Rezession in den Apotheken?»

Verwaiste Freiwahl, Flaute am HV

Rezessionsangst in der Apotheke»

Benzoesäure, Kaliumsorbat & Co.

Konservierungsmittel in der Pädiatrie»
PTA Live

Zwei Betroffene erzählen ihre Geschichte

PTA und chronisch krank»

Mehreinwaage nicht vergessen

Ringversuch: Hydrocortison-Kapseln»

PTA gibt QMS-Seminare

QMS soll „schaffbar“ sein»
Erkältungs-Tipps

Immunsystem stärken, Hygiene beachten

Fünf Tipps zur Erkältungsvorbeugung»

Verbreitung von Krankheitserregern

Tipps zur Vermeidung von Schmier- und Tröpfcheninfektionen»

Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung

Infekte in der warmen Jahreszeit»
Magen-Darm & Co.

Pflanzlich oder Probiotisch

Fresh-Up: Reizdarmsyndrom»

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Colitis ulcerosa: Wenn der Dickdarm erkrankt»

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Morbus Crohn: Schubweises Leiden»
Kinderwunsch, Schwangerschaft & Stillzeit

Bildergalerie

Schwangerschaftsmythen: Fakt oder Falsch?»

Bluthochdruck, Diabetes & Co.

Chronische Erkrankungen in der Schwangerschaft»

Engmaschige Vorsorgemöglichkeiten

Risikoschwangerschaft: Von Fruchtwasseruntersuchung und iGeL»
Medizinisches Cannabis

Interview mit Michael Becker

Cannabis-Prüftipps vom Pharmazierat»

Teil 2: Belieferung & Dokumentation

How to: Cannabisrezept»

Cannabispreisverordnung

Tilray: „Auch wir haben auf die Änderungen reagiert“»
HAUTsache gesund und schön

Isotretinoin, MTX & Co.

Hautpflege bei bestimmter Medikation»

Neue Kosmetikkonzepte

Hygiene in die Pflegeroutine integrieren»

Sommerzeit = Sonnenbrandzeit

Sonnenschutz: Mindestens LSF 30»