Neuer 50er oder bezahlen mit dem Smartphone

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Berlin - Seit Dienstag sind neue 50-Euro-Scheine im Umlauf. Sie sollen sicherer sein als ihre Vorgänger, von denen allein im Jahr 2016 insgesamt 82.200 Fälschungen aus dem Verkehr gezogen wurden. In Deutschland ist dem neuen Fünfziger ein Siegeszug gewiss: Die Deutschen lieben trotz vieler mobiler Bezahlmöglichkeiten ihr Bargeld wie kaum ein anderes europäisches Land.

Das ist neu bei den Scheinen: Die neue „Prüf-50“ am linken unteren Rand wechselt je nach Lichteinfall die Farbe von Blau auf Grün. Neu ist auch das Porträtfenster im Prüfstreifen – hier kann man – wie beim „neuen“ Zwanziger – durch den Schein durchgucken. Der braun-orange Farbton bleibt unverändert.

Weitere neue Sicherheitsmerkmale: die Scheine haben ein Wasserzeichen der Mythenfigur Europa und des Wertes, es gibt ein fühlbares Relief bei Zahl und Hauptmotiv, tastbare Linien an den Rändern. Der Sicherheitsfaden erscheint im Gegenlicht als dunkler Streifen und Euro-Symbol und Wert. Der Streifen am rechten Rand zeigt beim Kippen Hologramme der Europa, des Hauptmotivs, des Euro-Symbols und des Werts.

Bei so vielen Kontroll-Möglichkeiten lieber doch schnell und einfach mit der Girocard bezahlen? Die Deutschen gelten in Finanzkreisen als konservativ, mehr als die Hälfte aller Umsätze wurden im Jahr 2016 bar beglichen. Das Zahlverhalten hängt stark von den Beträgen ab: kleinere Summen werden eher mit Bargeld bezahlt, bei Beträgen ab 20 Euro zücken die Konsumenten gern ihre Girocard (ehemals EC-Karte).

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