Apothekeneinrichtung

Umbau: Auf die Planung kommt es an

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Berlin -

Eine zu kleine Freiwahl, die falschen Kabel und mangelnde Belüftung für den neuen Kommissionierautomaten, ein über Wochen lahm gelegter Betrieb – bei der Modernisierung einer Apotheke kann viel schief gehen. Frank Lüke, Geschäftsführer von Apo Einrichtungen aus Marienmünster, erklärt, was es bei der Planung einer Rundumerneuerung zu beachten gilt.

„Man sagt, dass eine Apotheke spätestens alle zwölf bis 15 Jahre ihr Erscheinungsbild ändern sollte“, sagt Lüke. Ebenso gelte es, die Lage zu berücksichtigen. „Eine Landapotheke braucht sicherlich nicht so häufig zu renovieren, eine Apotheke in einer 1-A-Lage in Großstädten wie Berlin, München, Köln oder Hamburg wird schon früher etwas tun müssen.“

Auch die Zielgruppe gelte es in der Planung zu beobachten, meint er: „Eine klassische Land- oder Stadtteilapotheke, in der vor allem Rentner ihre Rezepte einlösen, braucht andere Akzente als die Apotheke am Hauptbahnhof, die vor allem von Laufkundschaft lebt.“

Zudem muss die Einrichtung zum Pharmazeuten selbst passen. „Soll die Offizin in warmen Tönen gehalten oder klinisch weiß sein? Wir haben mit unserer Vorgängerfirma G+M Zürn einen enormen Schatz auf 40 Jahren Erfahrung gesammelt. Wenn wir zu einem neuen Kunde gehen, haben wir immer einen Katalog mit Referenzen dabei. So bekommt er einen guten Überblick über die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Wir besprechen mit dem Apotheker auch, auf welche technischen Neuerungen er sich einstellen sollte. Aus dem Gespräch heraus erarbeiten wir dann ein Grundkonzept.“

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