Revoice of Pharmacy: Das Finale in Berlin

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Berlin -

Nach Wochen des Wartens ist es so weit: Der Gesangswettbewerb „Revoice of Pharmacy” geht an diesem Wochenende ins Finale. Fünf PTA, die sich unter den zahlreichen Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt haben, bekommen die Chance, gemeinsam mit Vocal-Coach Nik Hafemann ihre Stimme zu trainieren und „auf die nächste Stufe“ zu bringen. Gestern ging es für die Talente per Flugzeug, Zug und Mietwagen nach Berlin; ihre Chefs haben ihnen für den Freitag extra freigegeben. In einer Neuköllner Szenekneipe wurde beim Kennenlernen das Eis gebrochen.

Rixdorf in Neukölln zu besuchen ist in etwa so, wie sich zu verirren. Das kleinstädtische Flair reibt sich an der wuseligen Karl-Marx-Straße, die aus der Ferne zu hören, aber nicht zu sehen ist. In der kopfsteingepflasterten Richardstraße, in einem verrußten Eckhaus, befindet sich im Erdgeschoss die Schankwirtschaft „Alter Rote Löwe Rein“. Der Name der Kneipe steht nicht einfach auf dem Ladenschild über der Eingangstür. Ein kleiner roter Löwe über der Tür weist Insidern den Weg. Das ist Neukölln.

Die vorwiegend studentischen Gäste schauen aus ihren Gesprächen gerissen empor. Ein Großraumtaxi hält zwischen gusseisernen Laternen und geparkten Autos. Die Schiebetür geht auf und heraus treten die besten Stimmen aus Deutschlands Apotheken: die PTA Nadine Buchholz und Katrin Gehrendorf sowie PTA-Schülerin Kim-Lisa Lohmann. Moment, es sollten doch fünf Gewinnerinnen in Berlin ankommen?

In Nürnberg gab es einen Autounfall mit anschließender Fahrerflucht. Für PKA Kannzldia „Kanja“ Klan, ihren Mann, ihr gerade einmal vier Wochen altes Baby und ihre Schwiegermutter begann die erstmalige Reise in die Hauptstadt mehr als unerfreulich. Jemand rammte den Mietwagen der Familie und floh. „Gott sei Dank haben wir einen Tag zuvor eine Vollversicherung abgeschlossen, sonst hätten wir mehr als 800 Euro für den Schaden zahlen müssen“, sagte Klan, als sie mit etwas Verzögerung zu ihren Vocal-Coaching-Kolleginnen hinzustieß. Allen Familienmitgliedern geht es gut, es war nur ein Schreck und ein großes Ärgernis.

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