Heilpflanzenporträt

Rose: Die heilende Liebesbotschafterin

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Berlin -

Heute am Valentinstag wird die Rose besonders oft verschenkt. Sie ist nicht nur ein Symbol für Liebe, sondern hat auch zahleiche heilende Eigenschaften: Schon seit Jahrtausenden wird die Pflanze in der Volksheilkunde eingesetzt. Wissenschaftliche Belege für ihre Wirkungen gibt es jedoch bis heute nicht.

Die „Königin der Blumen“ wurde früher als Aphrodisiakum eingesetzt. Nicht umsonst ist die Rose bis heute das Symbol von Sinnlichkeit und Liebe. 2013 wurde die Damaszener-Rose zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Ihre entzündungshemmenden und hautregenerierenden Eigenschaften werden bis heute vor allem in der Alternativmedizin geschätzt. Auch in der Aromatherapie nimmt der sanfte Duft der Rose einen wichtigen Stellenwert ein.

Früher wurden vor allem die Früchte der Rose – die Hagebutten – verwendet. Heute weiß man, dass auch die Blätter und das darin enthaltene Öl wohltuende Eigenschaften haben. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken adstringierend und entzündungshemmend und sind daher beliebt bei Insektenstichen, Ekzemen, Verbrennungen und entzündlichen Hauterkrankungen. Auch bei gereizten, geschwollenen Augen oder Lidrandentzündungen können Rosen-Kompressen kühlend und abschwellend wirken.

Für die äußerliche Anwendung eignen sich außerdem Bäder und Umschläge. Aber auch Mundspülungen mit ein paar Tropfen Rosenöl können hergestellt werden und bei Aphten sowie Zahnfleischentzündungen helfen. Ein regelmäßig angewendetes Mundwasser mit Rosenöl kann auch vorbeugend bei empfindlichem Zahnfleisch eingesetzt werden.

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