Linola sept: Hand-Balsam wird Biozidprodukt

, Uhr
Berlin -

Im Dezember hatte Dr. Wolff die Daten zum Linola sept Hand-Balsam bekanntgegeben: Demnach kann die Handcreme verschiedene Keime – darunter auch Coronaviren – inaktivieren. Nun wurde der Balsam als Biozidprodukt eingestuft.

Nachdem die Daten bestätigt wurden, hatte Dr. Wollf die Anmeldung als Biozidprodukt direkt vorgenommen. Nun ist die Umstellung vollzogen. „Damit ist nun offiziell, dass die erste Anti-Corona-Handcreme weltweit in Bielefeld entwickelt wurde“, schreibt der Hersteller. Durch die Deklarierung als Biozidprodukt kann nun ein Hinweis auf die Wirksamkeit auf der Umverpackung, dem Primärgefäß und in die Produktinformation aufgenommen werden. Die Wirkung gegen Coronaviren soll daher nun auf dem neuen Packungsdesign ausgewiesen werden. Außerdem wird der Name angepasst: Künftig soll der Balsam „Linola sept Hand-Hygiene-Balsam“ heißen.

Innerhalb von zwei Minuten soll die Handcreme 99,99 Prozent der Viren reduzieren. Der Effekt gilt für behüllte Viren, zu denen auch Sars-CoV-2 zählt. Die Wirkung konnte darüber hinaus in einem Praxistest bestätigt werden. Im Sommer 2020 war der Balsam auf den Markt gekommen, zwischenzeitlich wurde die Rezeptur nochmals angepasst: Der Ethanolgehalt wurde von 20 auf 24 Prozent erhöht.

Die Handcreme soll damit schützen und pflegen zugleich. Zur Pflege der Haut ist unter anderem Rapsöl, Jojobaöl und Panthenol enthalten. Beim Auftragen muss die komplette Haut mit Balsam benutzt werden. Stellen, an die kein Produkt gelangt, können nicht ausreichend desinfiziert werden.

 

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
Die Amtsübergabe in Bildern
Spahn geht, Lauterbach kommt »
PKV bewirbt Behandlung in der Schweiz
BGH entscheidet über Telemedizin im Ausland »
Mehr aus Ressort
Hydratisierend und keratolytisch
Urea in der Rezeptur: Puffern nicht vergessen »
Auffrischungen wirken unterschiedlich stark
CoV-Boost-Studie: Welcher Booster wirkt am besten? »
Weiteres
DocMorris-Mutterkonzern sammelt 18 Millionen Franken ein
E-Rezept: Zur Rose füllt Kriegskasse»
Zahlen aus der Pilotregion Berlin/ Brandenburg
Gematik: „Das E-Rezept ist beherrschbar“»
Einnahme gefahrlos fortsetzbar
Statine: Kein Risikofaktor für Covid-19»
Prämie und Tablet als Aufwandsentschädigung
Covid-19: Ursapharm will Bromelain testen»
„Wir haben ein Wettbieten um Mitarbeiter“
Personalnot: Verzweifelter Hilferuf eines Apothekers»
150 Anrufe und 100 E-Mails am Tag
Apotheker sucht 40 Mitarbeiter:innen»