Test-Honorar: Bayern verlängert Extra-Vergütung

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Berlin - Bayern wird Apothekern auch weiterhin eine Vergütung von drei Euro pro durchgeführten Corona-Schnelltest bezahlen. Eine entsprechende Regelung verlängerte das Kabinett in seiner Sitzung am Dienstag zunächst bis zum 30. Juni. Sie hatte vorerst bis 30. April gegolten. 

Bereits jetzt nehmen mehr als 1000 Apotheken bayernweit an der Teststrategie teil und bieten kostenlose Bürgertestungen mittels Antigen-Schnelltests an. In den gut vier Wochen vom 10. März bis zum 12. April führten sie rund 320.000 Tests durch. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) kündigte an, es werde auch darüber nachgedacht, weitere niedrigschwellige Testangebote zu machen. Unter anderem seien Testzentren im Gespräch, die an Drogeriemärkte angegliedert werden könnten.

Die bayerische Landesregierung hatte im März bekanntgegeben, Apotheken zusätzlich zu den 12 Euro Honorar aus dem Bundeshaushalt 3 Euro je Test zu zahlen. Für die Monate März und April waren dafür 41 Millionen eingeplant. Für die Monate Mai und Juni dürfte die Summe höher liegen, da mittlerweile mehr Apotheken testen.

Bis Ende Juni will der Freistaat pro Monat 11,5 Millionen Antigen-Schnelltests beschaffen und stellt dafür 183 Millionen Euro bereit. Von März bis Mai sollen je 12,4 Millionen Selbsttests sowie 17,7 Millionen Selbsttests für Juni beschafft werden. Dafür werden 284 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

 

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