Pro Biosimilars: Eder beerbt Eberhorn

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Berlin -

Die Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars hat Hexal-Chef Dr. Stephan Eder einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Kollege Dr. Andreas Eberhorn hatte seinen Stuhl geräumt, weil er den Posten des Österreichchefs von Sandoz übernommen hat.

Eder ist gebürtiger Österreicher. Der 42-jährige hat an der Wirtschaftsuniversität Wien, im belgischen Louvain sowie in St. Gallen studiert und promoviert. Von 2001 bis 2005 hat er für die Unternehmensberatung McKinsey gearbeitet. Als Finanzchef war er danach an der Gründung der Forschungsfirma 55pharma beteiligt, die allerdings 2012 Insolvenz anmelden musste.

Bereits 2007 war er zu Novartis gewechselt, wo er in verschiedenen Führungsfunktionen und Regionen tätig war. Zunächst Director Corporate Strategy, übernahm er 2009 für Sandoz die Verantwortung für Portfolio Management und Business Development für die Region Mittel- und Osteuropa. Ab 2010 leitete er das OTC-Geschäft in Russland, seit Ende 2013 war er am Standort Frimley für das gesamte Generikageschäft in Großbritannien und Irland zuständig. Seit Mai vergangenen Jahres ist er Hexal-Vorstandssprecher.

Auch der Stellvertreterposten bei Pro Biosimilars wurde mit Walter Röhrer von Biogen neu besetzt. Er folgt auf Burkhard Blettermann aus der Mundipharma-Geschäftsleitung, der erst vergangenen Sommer gewählt worden war.

Die Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars wurde 2015 von Sandoz/Hexal, Stadapharm, Mylan, Hospira und Teva/Ratiopharm unter dem Dach des Interessenverbands Pro Generika gegründet, um die Interessen der Biosimilar-Hersteller zu bündeln. Mittlerweile sind Biogen, Cinfa, Fresenius Kabi und Gedeon Richter hinzugekommen. Die Mitglieder argumentieren mit einer besseren Versorgung, einem höheren Wettbewerbsdruck, der wiederum Fortschritte in der Therapie hervorbringe und finanzielle Freiräume bei den Kostenträgern durch entstehende Einsparungen.

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