Nachlese: Die Bundespressekonferenz mit Spahn und Overwiening

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Die Abda-Präsidentin Gabriele Overwiening spricht heute in der Bundespressekonferenz.
Berlin -

Zum Impfstart in den Hausarztpraxen mit Bundesgesundheitsminister sprechen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Abda-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening, sowie Dr. Andreas Gassen (Vorstandsvorsitzender der KBV) und Marcus Freitag, Stellvertretender Vorsitzender des Phagro.

12:09 Das empfohlene Intervall für die Zweitimpfung von AstraZeneca sind laut Spahn zwei Wochen. Ein längeres Intervall erhöht die Wirksamkeit. Er bittet um Geduld, wie es mit der Zweitimpfung weitergeht. Von der Schutzwirkung geht zunächst nichts verloren.

12:06 Spahn zufolge liegt es nicht an der Priorisierung, dass man nicht ausreichend imfpen kann.

11:52 Spahn würde sich jederzeit mit AstraZeneca impfen lassen, wenn die Ärzte es ihm erlauben.

11:50 Angesprochen auf die Ablehnung Seehofers, sich mit AstraZeneca impfen zu lassen, weicht Spahn aus.

11:32 Gassen geht davon aus, dass sich die Ärzte an die Empfehlung halten und hält denn Impfstoff von AstraZeneca zudem für sehr gut, trotz der Risiken, die gering seien.

11:30 Frage eines Journalisten: Ändern sich die Haftungsfragen bei einer Impfung mit AstraZeneca, wenn die Person laut Stiko nicht damit geimpft werden sollte, jedoch über die Risiken aufgeklärt wurde?

11:26: Was passiert mit Dosen, die am Ende der Woche noch nicht verimpft wird? Gassen fordert, dass pragmatisch vorgegangen wird.

11:24 Overwiening betont, wie wichtig die gleiche Dokumentation und Lieferung für alle Vakzine ist.

11:23 Das Moderna-Vakzin werde gemäß Empfehlung des Herstellers nur in den Impfzentren verimpft, so Spahn.

11:22 Laut Gassen gelte die Stiko-Empfehlung für die Impfungen in den Praxen.

11:19 In den Hausarztpraxen soll in den ersten beiden Woche ausschließlich Biontech verimpft werden, so Spahn.

11:19 Nun starten die Fragen der anwesenden Journalisten.

11:18 Die Verteilung startet am Dienstag.

11:16 Der Großhandel werde die gerechte Verteilung der Impfstoffe gewährleisten. „Auf den pharmazeutischen Großhandel ist Verlass“, sagt Freitag. Der Großhandel habe sich „intensiv vorbereitet“ und der Zeitplan sei „sportlich“ gewesen. „Wir übernehmen das Auseinzeln und Umverpacken.“ Der Großhandel kümmere sich auch um die Bereitstellung des Impfzubehörs. Die Apotheken übernähmen die Endkonfektionierung an die Ärzte.

11:15 Nun spricht Marcus Freitag.

11:14 Das Impfen in den Praxen werde zwar langsam, dafür aber verlässlich anlaufen, so Overwiening.

11:13: Overwiening betont, dass viele Details zum Impfen „mit heißer Nadel gestrickt wurden", dennoch seien die Apotheken nun bereit. Die zügige und flächendeckende Impfung über die Praxen benötige einen reibungslosen logistischen Ablauf, für den die Apotheken gemeinsam mit dem Großhandel sorgen werde, versichert Overwiening. Die bewährte Versorgungsstruktur sei verlässlich. Auch wenn der Impfstoff pharmazeutisch anspruchsvoll sei und die Dokumentation aufwendig: „Das wird sicher gehen von A bis Z“, sagt die Abda-Präsidentin.

Die Apotheken stünden mit Expertise, Leistungsfähigkeit und Flexibilität dafür ein, dass Impfstoff zur Verfügung stehe. „Wenn es los geht am Dienstag, können sich die Patienten auf die Apotheken verlassen.“

11:09 35.000 Arztpraxen haben laut Spahn für die erste Woche 1,4 Millionen Impfdosen bestellt. Über den Großhandel werden rund 940.000 Dosen an Apotheken geliefert. Ende April sollen mehr als 3 Millionen Dosen für die Praxen verfügbar sein, so Spahn.

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