Bühler-Petition: Die Zeit läuft davon

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Berlin - Eine Woche vor Zeichnungsschluss verbucht die Petition von Pharmaziestudent Benedikt Bühler gerade mal 8500 Unterstützer auf der Internetseite des Bundestages. Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob das Quorum von 50.000 Zeichnern doch noch erreicht werden kann. Aus den Apotheken laufen jetzt die Unterschriftenlisten bei Noweda und Fiebig/Pharma Privat ein. Auch Apotheker Martin Straulino von der Neuen Storchen Apotheke hat fleißig gesammelt – über 300 Unterschriften. 140 davon will er jetzt direkt an den Petitionsausschuss schicken. Er fordert von den Kollegen mehr Engagement.

Bei der Noweda will man kein Zwischenergebnis der eingegangenen Unterschriftenlisten auswerten. Aber die Essener Genossenschaft ist zuversichtlich: „Aktuell können wir Ihnen keine Zahl nennen, da zum einen noch nicht alle Bögen bei uns eingetroffen sind und zum anderen noch die Prüfung der Unterschriften auf ihre Gültigkeit aussteht. Hier bitten wir um Ihr Verständnis. Insgesamt sind wir aber durchaus optimistisch“, so eine Firmensprecherin.

Straulino sorgt sich hingegen, dass das Ziel verfehlt werden könnte: „Die Petition von Benedikt Bühler sollte von Ihnen nochmal kräftig unterstützt werden. Die Frist für den Postversand an Herrn Bühler ist bereits abgelaufen. Das Faxen nach Berlin ist praktisch unmöglich da ständig belegt,“ mailte der Apotheker aus seinem Urlaub. Gemeint ist der Faxanschluss des Petitionsausschusses. Einen Artikel mit der Bitte um „dringende Unterstützung“ wünscht er sich, denn es „eilt!“ Seine Apothekerkollegen fordert er auf, „einfach einen Unterschriftenbogen auf die Theke legen (darunter den Datenschutzhinweis) und unbedingt einen Stift dazu legen. Viele Kunden unterschreiben von sich aus ohne weitere Erklärung, wenn sie warten müssen“, so seine Erfahrung.

Und auch noch einen organisatorische Hinweis hat er parat, was bei belegter Faxleitung des Petitionssauschusses möglich ist: „Sie können die Unterschriftenlisten auch als Pdf-Datei per Mail an folgende Adresse senden: vorzimmer.peta(@)bundestag.de“, teilte ihm das „Moderatorenteam“ des Sekretariats des Petitionsausschusses mit. Geachtet werden müsse aber darauf, dass Unterschriftenlisten diese Angaben enthielten: Angabe der Petition, die unterstützt werden soll (hier: ID 94089), Name der Unterstützerin/des Unterstützers, Wohnadresse der Unterstützerin/des Unterstützers und unbedingt die handschriftliche Unterschrift der Unterstützerin/des Unterstützers. „Bitte berücksichtigen Sie, dass die Zusendung entweder per Fax oder wie hier beschrieben – im Ausnahmefall – per E-Mail erfolgen kann. Doppelungen sind nicht erlaubt“, so das Moderatorenteam.

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