Petition: Bühler feiert Rekordergebnis

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Berlin - Die Petition des Pharmaziestudenten Benedikt Bühler war ein voller Erfolg: Mehr als 389.000 Unterschriften sind bislang zusammengekommen, noch bis Mitternacht kann sie online gezeichnet werden. Zur Stunde ist Bühler im Bundesgesundheitsministerium (BMG), wo er mit Thomas Müller, Abteilungsleiter Arzneimittel und Medizinprodukte, spricht.

389.375 Unterstützer haben Bühler und zahlreiche Apotheken im Land bislang eingesammelt; der 20-jährige Pharmaziestudent ist damit nach eigenen Angaben nicht nur der jüngste Petent beim Bundestag, sondern auch der erfolgreichste: Nach seiner Aussage ist es die mitzeichnungsstärkste ePetition aller Zeiten. „Diese Kombination zeigt, dass die Bevölkerung hinter dieser Petition steht.“ Daher erwarte er, dass sich die Politik der Sache annimmt – oder begründet, warum sie nicht handelt.

Das Erfolgsgeheimnis aus seiner Sicht – ist auch das Erfolgsgeheimnis der Apotheke vor Ort: „Die Apotheker haben ihre Kunden und Patienten aktiv angesprochen. Das spricht aus meinen Augen auch dafür, dass der persönliche Kontakt unheimlich wichtig ist.“

Gerade wenn man bedenke, dass es keine offizielle Petition war, die von Kammer und Verband gestartet und vorbereitet wurde, sondern von einer Privatperson – unterstützt durch Noweda und Fiebig/Pharma Privat – sei es beachtlich, dass so viele Apotheker sich entschieden hätten mitzumachen. „Dass die Apotheker gesagt haben, so wie es jetzt ist, soll es nicht weiter gehen, ist ein klares Signal an die Politik und an die Standespolitik.“

Hinzukommen noch knapp 10.000 Online-Mitzeichnungen und diejenigen Unterlagen, die die Apotheken direkt per Fax, E-Mail oder Post fristgerecht an den Petitionsausschuss in Berlin gesendet haben. Damit ist laut Bühler der bisherige Rekord von 203.459 Unterschriften zur „Petition gegen den Gesetzentwurf zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)“ vom Bundesvorstand des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten gebrochen.

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