402.080 Unterstützer für Bühler-Petition

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Berlin - Jetzt ist es amtlich: Die Petition von Pharmaziestudent Benedikt Bühler pro Rx-Versandverbot hat ein Rekordergebnis erzielt. Insgesamt wurden 402.080 Mitzeichnungen der mehr als 600.000 eingereichten Unterschriften für gültig erklärt. Mit dieser offiziellen Zahl wurde der Mitzeichnungsrekord nicht nur gebrochen, sondern fast verdoppelt. „Das ist ein voller Erfolg und zeigt vor allem die Leistung der Apotheke vor Ort, denn 391.326 der 402.080 Mitzeichnungen stammen aus den Apotheken“, so Bühler.

Die nächste öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses, bei der Bühler als jüngster Petent in der Geschichte vorsprechen könnte, findet am 9. Dezember statt. „Die Noweda wird mir ermöglichen, dass Herr Dr. Douglas mich als Rechtsbeistand bei diesem Ereignis begleiten kann“, so Bühler: „Ich bin der Noweda sehr dankbar, dass sie mir diese Hilfe ermöglicht, um einen Rechtsbeistand zu haben, der auf diesem Gebiet einer der besten ist und dementsprechend auf Fragen im Ausschuss antworten kann.“

„Für mich ist diese hohe Zahl an Mitzeichnungen ein klares Zeichen an die Politik, aber vor allem an die Standespolitik. Die Petition in Kombination mit den jüngsten Nachrichten aus dem Gesundheitsausschuss der Länder zeigt, dass sowohl politisch, als auch aus der Bevölkerung Rückhalt für solch ein Verbot vorhanden ist! Jetzt muss sich der Deutsche Apothekertag in drei Wochen in meinen Augen nochmals für das RxVV stark machen“, so Bühler.

Bühler würde es „sehr begrüßen“, wenn der DAT einen Adhoc-Antrag zum RxVV nochmals stellt, beschließt und dann in aller Härte sich für die Einhaltung des Koalitionsvertrages einsetzt. Mit allen Listen im Gepäck reist Bühler zum Deutschen Apothekertag (DAT) nach Düsseldorf. Eingeladen von der ABDA ist er nach eigener Aussage nicht. Bühler will sich eine Karte kaufen. Aktionen plant der Student aber nicht. „Ich werde dort viele Gespräche führen“, sagt er. Mit der ABDA gibt es zuvor ein sogenanntes Fachgespräch. Eine Bühne bieten will die ABDA Bühler im Rahmen des DAT aber nicht. Drei Tage will Bühler bleiben und sich auch den für Freitag geplanten Auftritt von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ansehen. Ob Bühlers Besuch die Diskussionen über das Apothekenstärkungsgesetz beeinflussen wird, muss sich zeigen.

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