Herr der Ringe 4: Die Schicksalspetition

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Berlin - Manche Helden erkennt man nicht auf den ersten Blick. Benedikt Bühler ist so ein Hobbit, der mit einer treuherzigen Unerschrockenheit schafft, was größere Mächte nicht erreicht haben. Aber der Weg zum Schicksalsberg ist noch weit.

Er kann nicht zaubern, hat keine millionenschweren Waffen, ja nicht einmal das dritte Staatsexamen. Und doch hat es der Benedikt Bühler geschafft, in einer Phase der Resignation mehr als eine halbe Million Unterstützer um sich zu scharen. Dass nicht alle ihren Namen richtig schreiben können, ist ja nicht seine Schuld.

Ist er jetzt ein Held, weil er in eine Schlacht zieht, die kaum noch zu gewinnen ist? Nehmen wir für den Moment an, er ist einer. Aber wie jeder größere und kleinere Held kann er es nicht alleine schaffen. Er benötigt Verbündete, Unterstützer. Die Genossenschaft hat ihre Banner erhoben und zieht mit in die Schlacht, Fiebig steht bereit und Essen ist fertig. Immerhin.

Nur in seinen eigenen Wäldern ist es schaurig still, die letzte Kiefer ist schon beim letzten DAT umgefallen. Der Geschäftsführende Vorstand der Baumriesen tagt noch und grübelt über die Frage, ob der Preis der Gleichpreisigkeit zu hoch zu sein kann, oder ob Jens Spahruman der Weiße mit diesem Paradoxon nur die Köpfe der Edlen verwirren will.

Und so zieht Benedikt Bühler, ein Phips Beutlin seiner Generation, zunächst allein los, unter dem Arm die Pappe der Macht mit 389.375 Namen. Denn wenn alle Macht vom Volke ausgeht, dann ist es an ihm, diesen Ring der Macht zum Schicksalsberg zu tragen und in die Feuersbrunst der Bürokratie zu werfen. Tut mir leid, jetzt ist das Bild kaputt. Feuersbrunst der Bürokratie? Das ist zu viel Fantasy, damit habe ich Sie wahrscheinlich verloren. So verlieren wir ihn aus den Augen, unseren kleinen Hobbit. Drücken wir ihm die Daumen, dass er sich nicht korrumpieren lässt von der Macht und niemals den Boden unter den haarigen Füßen verliert.

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