Migräne-Prophylaxe

Teva launcht Ajovy APOTHEKE ADHOC, 15.05.2019 14:15 Uhr

Im September erhielt Lilly für Galcanezumab grünes Licht. Anders als die Mitbewerber ist das Präparat als Initialdosis zugelassen. Zum Therapiebeginn wird eine Standarddosis von zweimal 120 mg am selben Tag gegeben. Im ersten Monat fallen dadurch die doppelten Kosten an. Der vierte monoklonale Antikörper ist Eptinezumab und wurde von Alder Biopharmaceuticals entwickelt.

Die vier monoklonalen Antikörper sind die ersten Arzneimittel, die speziell für die Migräne-Prophylaxe entwickelt und zugelassen wurden. Eine Prophylaxe kann einen Übergang in die chronische Form der Migräne verhindern. Bislang wurden Arzneistoffe eingesetzt, deren präventive Wirkung im Zusammenhang mit Migräne eher ein Zufallsfund war. Dazu gehören Betablocker, Kalziumantagonisten, Antikonvulsiva und Amitriptylin. Die mangelnde Wirkung und die erheblichen Nebenwirkungen führen zur einer hohen Abbruchrate innerhalb eines Jahres.

Migräne gehört mit über acht Millionen Betroffenen zu den häufigsten Kopfschmerzformen. Sie werde als Erkrankung noch vielfach unterschätzt, sagte Teva-Medizinchefin Dr. Christiane Thielen. Man unterscheidet zwischen der episodischen und der chronischen Form. Bei letzteren kommt es zu mehr als 15 Kopfschmerz- und mindestens acht Migränetagen pro Monat. 75 Prozent der Patienten mit dieser Form leiden an zahlreiche Komorbiditäten, vor allem an psychischen Erkrankungen wie Depression und Angststörungen.

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