Blasenentzündung

StroVac: Impfung gegen Harnwegsinfekte Nadine Tröbitscher, 02.01.2017 07:51 Uhr



Die Diagnose kann über Urinsticks oder im Labor gestellt werden. Unkomplizierte Infekte treten meist bei Frauen im gebärfähigen Alter auf. Eine Antibiose kann für ein bis drei Tage angesetzt werden. Zur Einmalgabe eignet sich der Wirkstoff Fosfomycin. Das Granulat wird in Wasser aufgelöst und im Abstand von etwa zwei Stunden zu einer Mahlzeit eingenommen. Patienten sollten darauf achten, nach der Einnahme nicht mehr so viel zu trinken, da drei bis vier Stunden kein Wasser gelassen werden sollte.

Komplizierte Infekte können bei Patienten mit Immunsuppression, Diabetes oder einer Katheterisierung auftreten. Die Behandlung durch eine Antibiose erfolgt meist länger als sieben Tage. Eingesetzt werden zum Beispiel Norfloxacin, Cotrimoxazol oder Cefaclor.

Harnwegsinfekte können wiederkehren, dabei ist zwischen einem Rückfall und einem Rezidiv zu unterscheiden. Rückfälle treten in etwa 10 Prozent der Fälle bis zu 14 Tage nach dem Therapiebeginn auf. Ein Rezidiv hingegen ist eine neue Infektion und kann auch durch einen anderen Erreger verursacht worden sein. Reinfektionen können durch Östrogenmangel oder psychosomatisch durch eine Assoziation zum Geschlechtsverkehr auftreten. In diesem Fall kann prophylaktisch der Wirkstoff Trimethoprim verordnet werden: Patienten nehmen entweder 100 mg des Wirkstoffes postkoital oder 50 mg täglich über einen Zeitraum von sechs Monaten.

Zusätzlich können eine geeignete Intimhygiene oder Cranberry-Produkte mit einem Gehalt von 400 mg zweimal täglich vor Infektionen der Harnwege schützen. D-Mannose wird vom Körper nicht verstoffwechselt und über den Urin ausgeschieden; auf seinem Weg soll der Zucker die Bakterien binden. Zur Prophylaxe soll D-Mannose täglich zu zwei Gramm über einen Zeitraum von sechs Monaten eingenommen werden.

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