Antibiotika-Test

Resistente Keime erkennen in 30 Minuten Deniz Cicek-Görkem, 11.10.2017 12:42 Uhr

Berlin - US-Wissenschaftler haben einen neuartigen Test entwickelt, der in kürzester Zeit die Bakterien detektiert, die auf bestimmte Antibiotika nicht mehr ansprechen. Somit kann eine gezielte Therapie ermöglicht und die Ausbildung von Antibiotikaresistenzen vermieden werden.

Im Praxisalltag spielt die gezielte Antibiotika-Therapie aufgrund von Zeit- und Kostengründen eine untergeordnete Rolle, vielmehr verschreibt der Arzt diese Arzneistoffe im Rahmen einer kalkulierten Therapie auf Verdacht und auf Grundlage seiner Erfahrungen. Häufig ist zu beobachten, dass das passende Mittel erst nach mehreren Versuchen gefunden wird. Diese Methode des Trial-and-Error kann daher Resistenzen begünstigen.

Mediziner des California Institute of Technology wollen dem entgegen wirken: „Wir können die Welt mit einem schnellen Test verändern“, sagt Rustem Ismagilov, Professor für Chemie und Chemieingenieurwesen. Ziel von den Forschern um Ismagilov war es, einen Test zu entwickeln, mit dem sich während eines einzigen Arztbesuchs das adäquate Antibiotikum ermitteln lässt.

Den Fokus legten die Wissenschaftler auf die Erreger von Harnwegsinfektionen (HWI), die in den USA für acht Millionen Arztbesuche und eine Millionen Hausbesuche jährlich verantwortlich sind. Auch in Deutschland gehört die Infektion zu den häufigen Gründen für eine ärztliche Konsultation. Zur Analyse wurden Urinproben von 54 Frauen herangezogen, die unter anderem den häufigsten Erreger bei unkomplizierten HWI hatten: Escherichia co

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Telematikinfrastruktur

eRezept: Gematik lässt ersten Konnektor zu»

Dachpappen in Flammen

Feuer auf Bayer-Dach in Bitterfeld»

Digitalkonferenz

VISION.A 2020: Noventi wird Exklusivpartner»
Politik

Pflegereform

Spahn: Pflege-Vollkasko passt nicht»

Chronische Verstopfung

Macrogol: Medizinprodukt oder Arzneimittel?»

Podcast mit Leyck Dieken

Update eRezept: Alles, was Sie wissen müssen»
Internationales

Reform des Heilmittelgesetzes

Schweiz: Apotheker können Rx ohne Rezept abgeben»

Zweite Apotheke in Eugendorf

Selbstständig – nach 25 Berufsjahren»

Rx-Switch

Schweden: Diclofenac nur noch auf Rezept»
Pharmazie

Reaktivierung von Herpes-Viren

Prevymis: Prophylaxe für Organempfänger»

Arzneimittelagentur

Schlüsselübergabe: Ein Hochhaus für die EMA»

Rote-Hand-Brief

Lucentis: Anhaltende Schwergängigkeit der Fertigspritzen»
Panorama

Karnevalsgesellschaft

Orden für Apotheke: „Eine der letzten Institution im Stadtteil“»

Bayerische Staatsmedaille

Apotheker für Engagement für Demenzkranke geehrt»
Ermittlungen laufen Nach Spritzen-Attacke: kein Hinweis auf injizierten Stoff»
Apothekenpraxis

ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick

MC-Prüfung bei der Revision»

Bewährungsstrafe für PTA

Jahrelang aus der Kasse bedient: PTA verurteilt»

aposcope-Umfrage

Erkältet am HV-Tisch»
PTA Live

Veterinärmedizin

Tierische Hausapotheke: Alles für Hund & Katz»

LABOR-Download

Checkliste: Arzneimittel-Missbrauch»

Münster

PTA-Schule: Umzug und Verkaufsgespräche»
Erkältungs-Tipps

Husten bei Kindern

Pseudokrupp: Lebensbedrohliche Atemnot»

Heilpflanzenporträt

Echinacea: Die Erkältungspflanze»

Erkältungsbalsam

Frei Atmen dank ätherischer Öle»
Magen-Darm & Co.

Darmerkrankungen

Divertikel: Darmausstülpungen mit Risiken»

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Zöliakie: Gluten vs. Darm»

Heilpflanzenporträt

Sennesfrüchte: Natürlich abführen mit Einschränkungen»
Kinderwunsch & Stillzeit

Wochenbettdepression

Vom Tief nach der Geburt»

Behördengänge

Geburtsurkunde, Krankenkasse & Co. – An alles gedacht?»

Schwangerschaftveränderung

Wenn nicht nur der Bauch wächst»