TK bezieht Stellung zu Homöopathie

, Uhr

Berlin - Eine Frage, eine Gegenfrage und losgetreten war eine heiße Debatte über Homöopathie. Die Techniker Krankenkasse (TK) hatte nach ihrem etwas fragwürdigen Tweet zu dem Thema gestern alle Hände voll zu tun, die Wogen zu glätten – was mäßig gelang. Die Kasse hat eine Erklärung zum „Streitthema Homöopathie“ veröffentlicht.

Diese beginnt mit der Erkenntnis, dass „Homöopathie polarisiert“. Die TK hält fest: „Es gibt viele Versicherte, die sich homöopathische Angebote wünschen, und es gibt viele Versicherte, die diese ablehnen. Das führt zu kontroversen Diskussionen.“

Auf dem Twitter-Kanal habe sich dazu eine hitzige Debatte entfacht. „Auslöser war ein kritischer Kommentar zu unserem Angebot, auf den wir heute Nacht ungünstig geantwortet haben“, gibt die Kasse zu. Für den Tweet habe man sich inzwischen entschuldigt. Dennoch sei daraufhin eine sehr emotionale Debatte über das Thema Homöopathie ausgebrochen.

Doch dann verteidigt die Kasse sich und ihre Angebote. Es sei nun einmal ein Fakt, dass manche Versicherte sich komplementärmedizinische Angebote wünschten – in Ergänzung zur Schulmedizin. Sie setzten bei Beschwerden auf eine, gegebenenfalls begleitende, ergänzende Therapie. „Wir nehmen diese Wünsche ernst und setzen sie auf einem qualitativ hochwertigen Niveau um“, so die TK.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
US-Staatsanwälte schreiben an Zuckerberg
Facebooks Umgang mit Impfgegnern»
Nur noch eine Rezeptur pro Verordnung
Platzmangel durch Hash-Code und Z-Daten»
Dosierungsangabe
Achtung Retax: >>2x»