Hecken: Erstattung für Homöopathie verbieten

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Berlin -

Dass das Thema Homöopathie von Befürwortern und Kritikern heiß diskutiert wird, wurde erst in der vergangenen Woche wieder deutlich. Die ARD zeigte gestern Abend im Magazin „Plusminus“ einen Beitrag mit dem Titel: „Homöopathie: Wirksame Medizin oder Geldverschwendung“ – und hält das Feuer damit am Brennen.

Die „sanfte Medizin” wird immer beliebter. Dennoch bleibt sie eine Glaubensfrage. In den vergangenen vier Jahren stieg der Umsatz um etwa 31 Prozent auf 600 Millionen Euro. Etwa 60 Prozent der Deutschen nutzen alternative Heilmethoden, obwohl wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit fehlen.

Dennoch übernehmen die Krankenkassen zum Teil die Kosten für homöopathische Mittel – so auch die BKK-VBU. Leiter der Unternehmenskommunikation Markus Kamrad sieht die Satzungsleistung als notwendig. Frage doch ein Großteil der Versicherten nach den Leistungen. Und schließlich stehe man auch im Wettbewerb. Ein Marketinginstrument?

Mit der Homöopathie auf Kundenfang zu gehen, ist für den Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, nicht mit der Verantwortung der Krankenkassen gegenüber ihren Versicherten vereinbar. Ein Nutzennachweis für die alternative Heilmethode fehle, man solle die Kostenübernahme nicht nutzen, um die Kunden in die Kasse zu kriegen, so Hecken im Beitrag.

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