Werbekampagne

eRezept: Apotheker kapern DocMorris-Plakat Carolin Ciulli, 17.05.2019 16:04 Uhr

Berlin - Das eRezept sollte mit dem Apotheken-A in Verbindung stehen. Das dachte sich Dr. Christian Gerninghaus, als er die aktuelle Kampagne von DocMorris gesehen hatte. Kurzerhand änderte er das Werbeplakat ab und zeigte das neue Bild in seinen Apotheken. Auch andere Kollegen ziehen mit.

Auf rotem statt grünem Hintergrund präsentieren stationäre Apotheken das abgeänderte DocMorris-Plakat zum eRezept. Der oberte Teil ist unverändert: „E-Mail. E-Banking. E-Mobilität“, heißt es auf der Vor-Ort-Version. Darunter steht „normal“ und dass das eRezept ab 2020 komme. Und: „Ihre Apotheke vor Ort. Kompetent, nah und digital.“ Zudem ist in der unteren Hälfte auffällig das Apotheken-A abgebildet.

Das eRezept sei bei Endverbrauchern noch relativ unbekannt, so Gerninghaus. „Mir war besonders wichtig, dass es mit dem gotischen A auf weißem Grund in Verbindung steht.“ Es sollte möglichst neben „Apotheke vor Ort“ abgebildet sein. Seine Variante veröffentlichte er als Reaktion bei Facebook. „Was DocMorris kann, können wir schon lange.“ Die Resonanz war positiv. Mehrere Kollegen fragten an, ob sie es ebenfalls verwenden könnten.

Einer von ihnen ist Dr. Christian Ude. Der Inhaber von Udes Stern Apotheke zeigt die rote eRezept-Werbung auf seinen neuen digitalen Screens in der Offizin. „Wir digitalisieren gerne alles – außer den Kundenkontakt. Für Sie und Ihre Gesundheit persönlich vor Ort“, schreibt er dazu bei Facebook. Auch für die Apotheke vor Ort sei das eRezept selbstverständlich, betont er. „Das ist nichts Besonderes. Darüber muss man eigentlich nicht reden. Unser Mehrwert liegt bei viel mehr.“

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