DocMorris/Zur Rose: Rx-Geschäft rückläufig

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Berlin - Rx-Bonus hin oder her: Das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten war bei DocMorris/Zur Rose im vierten Quartal rückläufig. Auch über das Gesamtjahr war das Wachstum in diesem Bereich nur einstellig. Das Management spricht von einem „anspruchsvollen Marktumfeld“.

Von Oktober bis Dezember wurden über die verschiedenen Vertriebseinheiten in Deutschland – allen voran DocMorris – Rx-Medikamente im Wert von 64,5 Millionen Euro verkauft; im Vorjahr waren es noch 65,2 Millionen Euro gewesen, ein Minus von 1 Prozent. Im Gesamtjahr lagen die Erlöse mit 262 Millionen Euro 5 Prozent über Vorjahr.

Im OTC-Bereich sind dagegen deutliche Zuwächse zu verzeichnen, was primär mit den Übernahmen zusammenhängt. Mit 319 Millionen Euro lagen die Erlöse hier 73 Prozent über Vorjahr. Damit stiegen die Umsätze in der Summe um 34 Prozent auf 581 Millionen Euro.

Durch die Übernahmen von Vitalsana und Eurapon Ende 2017, Apo-Rot im November und zuletzt Medpex Anfang Januar erhöht Zur Rose nach eigenen Angaben den Marktanteil im Arzneimittelversand von 18 Prozent auf 31 Prozent bei gleichzeitiger Zunahme der aktiven Kundenzahl auf über 5 Millionen.

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