Versandapotheken

Zur Rose: Wo bleibt Medpex? APOTHEKE ADHOC, 17.04.2019 08:08 Uhr

Berlin - Medpex war im vergangenen Jahr die zweite große Übernahme von Zur Rose. Doch die schweizerische Gruppe kann den Versender aus Ludwigshafen noch immer nicht konsolidieren – und weist daher für das erste Quartal nur mageres Wachstum aus.

Unter Einrechnung des Umsatzes von Medpex könnte Zur Rose ein Umsatzplus von 28 Prozent vorweisen, das entspricht 381 Millionen Franken. Alleine in Deutschland wäre der Umsatz in Lokalwährung sogar um 46 Prozent auf 213 Millionen Euro gewachsen. Insbesondere das Versandgeschäft von Medpex entwickelte sich laut Zur Rose mit einer Steigerung von 21 Prozent nämlich sehr erfreulich.

Allerdings ist das Herauslösen des Versandgeschäfts aus der Stifts-Apotheke – Zur Rose konnte wegen des Fremdbesitzverbots nur mehrere Kapitalgesellschaften um den Apothekenbetrieb herum übernehmen – noch nicht abgeschlossen, sodass im ersten Quartal noch keine Umsätze von Medpex konsolidiert werden konnten.

Und so kann Zur Rose nur ein Umsatzplus von 13 Prozent aufweisen, das entspricht Erlösen von 165 Millionen Euro. In der Schweiz stieg der Umsatz nur um 3,6 Prozent auf 132 Millionen Franken; hier standen einem Neukundenzuwachs im Ärztegeschäft regulatorisch bedingte Preissenkungen vor allem bei höherpreisigen Medikamenten im Specialty Care-Bereich gegenüber.

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