Cetirizin Ratiopharm kommt später | APOTHEKE ADHOC
Allergie-Saison

Cetirizin Ratiopharm kommt später

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Berlin -

Der Winter ist alles andere als knackig kalt. Die milden Temperaturen sorgen für einen vorzeitigen Pollenflug, der Heuschnupfengeplagten schon jetzt zu schaffen machen kann. Die Allergiebevorratung hat in den Apotheken in der Regel schon im vergangenen Jahr stattgefunden, jetzt beginnt die Auslieferung. Allerdings verzögert sich diese bei Ratiopharm.

In einem Schreiben informiert Ratiopharm die Apothekenteams zur „Liefersituation Allergie“. Die Auslieferung der Produkte aus dem Vorverkauf stehe kurz bevor, jedoch könnten einige Präparate nicht mit der ersten Auslieferung versendet werden. „Sie erhalten die Produkte, sobald diese wieder verfügbar sind“, heißt es weiter. Die Nachlieferung erfolge automatisch und es sei keine neue Bestellung erforderlich.

Betroffen sind Cetirizin zu 10 mg in den Packungsgrößen 20, 50 und 100 Tabletten sowie Loratadin zu 10 mg in Packungen zu 20 und 50 Tabletten und Cromo-Augentropfen (Natriumcromoglicat) in Einzeldosen zu 20 x 0,5 ml.

„Aufgrund einer Verzögerung im Produktionsablauf konnten nicht sämtliche Arzneimittel der Allergie-Vorbestellung zum ersten Termin ausgeliefert werden“, teilt ein Sprecher auf Anfrage mit. Lange müssen die Apotheken nicht mehr auf die Ware warten. Allerdings werden erst der Großhändler und dann die Apotheken beliefert. „Wir gehen davon aus, dass die Auslieferung u.a. von Cetirizin-ratiopharm Ende Februar (Großhandel) beziehungsweise Anfang März (Apotheken) erfolgt.“

Im vergangenen Jahr hatte Warentest verschiedene OTC-Präparate für leidgeplagte Heuschnupfenpatienten empfohlen. 56 Produkte in den Kategorien Tropfen, Nasensprays, Kombipackungen, Tabletten, Saft und Sirup wurden aufgelistet. Im Endergebnis empfiehlt Warentest die günstigsten Arzneimittel.

Im Bereich Tropfen empfiehlt Warentest vorbeugend Cromoglicinsäure. Der Wirkstoff solle ab etwa zwei Wochen vor dem Pollenflug eingenommen werden. Ketotifen- und Azelastin-Tropfen wirkten zusätzlich in Akutsituationen. Zudem sollte wegen Hornhautschädigungen auf Konservierungsstoffe verzichtet werden. Im Bereich Nasensprays verweist Warentest darauf, dass die meisten Produkte akut wirkten. Unter den besten und günstigsten Präparaten sind Mittel mit Cromoglicinsäure, Azelastin und Levocabastin. Zudem werden Kombipackungen für Auge und Nase empfohlen. Damit lasse sich Geld sparen.

Für „stark Geplagte“ verweist Warentest auf Tabletten, Saft und Sirup. Heuschnupfenmittel zum Schlucken könnten helfen, wenn Nasenspray und Augentropfen nicht ausreichten, heißt es in dem Bericht. Die Wirkstoffe Cetirizin und Loratadin seien geeignet und machten – anders als ältere Antihistaminika – kaum müde.

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