Albiez: Ein Hoch auf Berlin

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Berlin - Pfizer feiert in diesem Jahr in Deutschland zwei Jubiläen: Der 1849 durch zwei deutsche Auswanderer in den USA gegründete Konzern öffnete hierzulande vor 60 Jahren seine erste Niederlassung. Vor zehn Jahren wurde der Sitz von Karlsruhe nach Berlin verlegt. Deutschlandchef Peter Albiez ist bekennender Hauptstadtfan und lobt den Standort.

Kurze Wege zur Spitzenforschung, politische Entscheidungsträger, Start-ups – die Gründe für den Umzug nach Berlin waren für Pfizer vielfältig. Mit rund 500 Mitarbeitern zog der Konzern im Oktober 2008 in das Herz von Berlin, heute sind in dem Bürogebäude rund 650 der bundesweit 2500 Mitarbeiter tätig. „Der Umzug war damals ein großer Impuls für die Stadt Berlin“, erinnert sich Albiez. „Er hat uns verändert. Wir sind vielfältiger und agiler geworden.“

Die deutsche Hauptstadt habe international einen sehr guten Ruf und sei zudem ein „Magnet für Talente“. Pfizer habe Berlin bereits vor zehn Jahren als Gesundheitsstadt betrachtet, so Albiez. In der Region arbeiteten rund 360.000 Menschen in dem Bereich. Vom Deutschlandsitz aus werde auch der Bereich Onkologie in rund 50 Länder verantwortet. „Forschung ist unser Lebenselixier.“

Nicht immer würden wie bei Sildenafil unerwartet Nebeneffekte entdeckt, die zu eigenen Produkten führten. Die Nebenwirkung sei damals auch aufgefallen, weil die Testpersonen die Arzneimittel nicht mehr zurückgeben wollten, so Albiez. Aktuell verfüge Pfizer mit rund 100 Substanzen über die am besten gefüllte Pipeline in der Unternehmensgeschichte. „Darunter sind viele Krebsmedikamente und Mittel gegen seltene Erkrankungen“, sagt Albiez.

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